Wem gehören Kinder eigentlich? Eine Verteidigung der Elternrechte

Melissa Moschella beginnt ihr neues Buch über Elternrechte und Erziehung mit einem Zitat von Melissa Harris-Perry, das unseren Public Discourse Lesern sicher bekannt sein wird: „Wir müssen mit der merkwürdigen Vorstellung brechen, dass Kinder ihren Eltern gehören und endlich anerkennen, dass Kinder der ganzen Gesellschaft gehören.“

Um Schulen zu fördern muss man die Familie stärken

Um Schulen zu ertüchtigen muss man die Familie stärken - Wenn Ihr Land ähnlich strukturiert ist wie meins, so kennen auch Sie die Klagen von Lehrerverbänden über den Geiz der Regierung gegenüber Schulen und das geringe Salär der Lehrer. Es möchte scheinen, als würde nur Geld den schulischen Erfolg garantieren.

Häuslicher Unterricht entfaltet sich in den USA

Wenn Kinder in den USA das neue Schuljahr beginnen, tun dies auch eine wachsende Anzahl ihrer Kameraden zu Hause. Die Zahl der Kinder, die zu Hause beschult werden, wächst in Amerika beständig. Neueste Statistiken belegen, dass im Jahr 2007 1.5 Mio Kinder in den USA zu Hause unterrichtet wurden. Dies bedeutet eine deutliche Steigerung zu 1,1 Mio Kindern in 2003 und 850,000 in 1999.

2 Stunden "gamen" in der Woche ist sinnvoll

Computerspiele sind nicht grundsätzlich negativ zu bewerten. In Maßen spielen ist durchaus sinnvoll. Die Hand-Auge-Koordination wird verbessert und sogar Schulleistungen können steigen. Das hat eine in den "Annals of Neurology" veröffentlichte Studie spanischer Forscher ergeben. Es reichen zwei Stunden pro Woche, so die Studie, damit sich die Vorteile bemerkbar machen. Wenn es mehr wird, kann es zu Verhaltensproblemen und zu einer geringeren Sozialkompetenz kommen. Wer neun oder mehr Stunden spielt, muss mit Risiken rechnen.

Das Versprechen

„Ich halte mein Versprechen dem Menschen gegenüber, den ich liebe.“ Jens Söring gestand 1986 den Doppelmord an Derek und Nancy Haysom, die am 30. März 1985 in ihrem Haus in Lynchburg, Virginia, brutal ermordet wurden. Später widerrief Söring jedoch seine Aussage: Er habe nur gestanden, um seine große Liebe Elizabeth Haysom vor dem elektrischen Stuhl zu retten. Er habe gehofft, als Diplomatensohn nach Deutschland ausgeliefert zu werden und mit einer verhältnismäßig milden Strafe davonzukommen. Ein Geschworenengericht in Virginia fand ihn jedoch in einem Indizienprozess für schuldig. Am 4. September 1990 die Urteilsverkündung: Jens Söring, damals gerade 24 Jahre alt, wird zu zweimal lebenslänglichen Freiheitsstrafen verurteilt. Seitdem sitzt der heute 50-Jährige im Buckingham Correctional Center ein. Länger als sein halbes Leben. Seine Gefangenennummer: 1161655

Digitales Lernen: Zwischen Verklärung und Aufklärung

Sie gehören scheinbar zum täglichen Leben, wie Autos und Kühlschränke: Computer, Tablets und Smartphones haben Einzug in das Leben vieler Familien gefunden. Schon die Kleinsten wischen über den berührungsempfindlichen Bildschirm und spätestens mit der Einschulung haben Eltern ein Gefühl von Sicherheit, wenn die Sprösslinge per Mobiltelefon erreichbar sind. In den Zeiten von Schulzeitverkürzung und Freizeitstress bieten die Geräte dann auch Heranwachsenden die Möglichkeit, ihre Freundschaftsbeziehungen über soziale Netzwerke zu pflegen. Kinder aus Elternhäusern, die dieser Entwicklung aus pädagogischen Gründen skeptisch gegenüberstehen, geraten leicht ins soziale Abseits: Während der Pause finden sie niemanden zum Spielen, weil alle Mitschüler den Kopf vor dem Bildschirm senken, und bei Verabredungen werden sie mitunter nicht berücksichtigt, weil sie mangels Handy auch nicht über den Nachrichtendienst WhatsApp verfügen.

Konsequent Grenzen setzen

»Schwierigen Kindern und Jugendlichen fehlt es nicht an Therapien, sondern an Erziehung.« Dies ist die kurzgefasste Meinung der Autorin über Jugendliche, die uns tatsächlich Angst machen. Alle Erziehungs- und Therapieversuche scheinen zu scheitern, niemand kann sie erreichen. Doch eigentlich brauchen sie nur eins: unser Interesse, unsere Begleitung, unsere Konsequenz. Ein leidenschaftlicher Appell für mehr Verantwortung und Erziehung, für mehr Liebe und Zuwendung, der einzigen Möglichkeit, diese Jugendlichen wieder zu erreichen.

Unterstützung bei ADHS

Das Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätssyndrom beschäftigt weiterhin viele Familien und Schulklassen. Es gibt wohl niemanden mehr, der nicht mindestens ein Kind in seiner nächsten Umgebung hat, das ADHS hat oder man hat Bekannte, die viel davon zu berichten haben. Für die Familien ist es oft ein Spießrutenlauf bis und dann wenn diese „Diagnose“ einmal im Raum steht.

Mehr Geburten vor allem durch Zuwanderung

1,5 Kinder pro Frau – es ist die höchste Geburtenrate seit mehr als drei Jahrzehnten, die das Statistische Bundesamt jetzt bekannt gab (1). Auch wenn das Geburtenniveau in Deutschland immer noch weit vom Generationenersatz (2,1 Kinder pro Frau) entfernt bleibt, ist diese Zahl bemerkenswert. Denn jahrzehntelang stagnierte die Geburtenrate in Deutschland bei 1,3-1,4 Kindern pro Frau. Seit 2011 ist die Geburtenrate Jahr für Jahr angestiegen, während sich in anderen europäischen Ländern die Geburtenrate schwach entwickelte, namentlich in Italien, das 2015 die niedrigste je gemessene Geburtenzahl verzeichnete (2).

Pornographie wissenschaftlich betrachtet (2)

Wie man die zentrifugalen Kräfte bändigt - Im ersten Teil des Beitrags wurde der "Teufelskreis" behandelt. In der Verhaltenstherapie sprechen wir häufig über Verhaltensimpulse, die wie Zentrifugalkräfte in der Physik wirken. Wenn die sexuelle Anziehung nicht von einem "Tugendkreis" geschützt wird, kann es leicht zu einem Suchtverhalten kommen. Im 2. und letzten Teil des Beitrags sollen die physio-psychologischen Zusammenhänge genauer beleuchtet werden.

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