Ultimativer Traumjob! – wie Schüler in den Ferien reich werden können …

Ultimativer Traumjob! – wie Schüler in den Ferien reich werden können …
Bevor wir den Traumjob vorstellen, ein paar Fakten: Jeder vierte Jugendliche arbeitet nach der Schule oder in den Ferien. Oft werden schulische Pflichten vernachlässigt, die Gesundheit gefährdet und gesetzliche Vorschriften missachtet. «Ferienjobs müssen so begrenzt sein, dass sie den Erholungswert der Ferien und die Leistungen in der Schule nicht beeinträchtigen», gab der nordrhein-westfälische Arbeitsminister unlängst zu Protokoll: «Generell gilt, dass Schüler nicht arbeiten dürfen. Es gibt jedoch Ausnahmen für Kinder ab 13 und ab 15 Jahren.»
von Markus Rüther
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Verbindliche Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes:
  • Kinder ab 13 Jahren dürfen, die Einwilligung der Eltern vorausgesetzt, leichte, geeignete Arbeiten verrichten; zum Beispiel: Babysitten, Nachhilfeunterricht, Einkaufen, Botengänge, Hilfe bei der Ernte, Austragen von Zeitungen/Prospekten etc. Schon das Einräumen von Regalen im Supermarkt ist Kindern unter 15 Jahren nicht erlaubt!
  • Ferienjobs dürfen Jugendliche erst ausüben, wenn sie bereits 15 Jahre alt sind – auch hier gelten jedoch Einschränkungen: Ein Schüler darf maximal 20 Tage pro Jahr arbeiten, die Arbeitszeit darf täglich nicht mehr als acht Stunden betragen, pro Woche sind maximal fünf Arbeitstage erlaubt. Nachtarbeit (zwischen 20 und 6 Uhr) ist verboten.
  • Nur dem Alter angemessene Arbeiten sind erlaubt; alle Arbeiten hingegen, die das körperliche und psychische Wohl sowie die Leistungsfähigkeit der Schüler gefährden, sind verboten. Kennzeichen: Schädliche Einwirkungen (Lärm- oder Gefahrstoffe) – sittliche Gefahren –Unfallgefahren – Akkordarbeit. Ebenso verboten sind Tätigkeiten bei starker Hitze, Kälte, Nässe oder Lärm.
  • Während der Schulzeit dürfen Kinder höchstens zwei Stunden täglich, in der Landwirtschaft höchstens drei Stunden und auch hier nicht mehr als fünf Tage in der Woche arbeiten. Vor und während des Schulunterrichts darf grundsätzlich nicht gearbeitet werden.

Ferner sollten die Eltern beachten, dass die Verdienstgrenze von 8.600 Euro (7.680 Euro Verdienst plus 920 Euro Werbungskostenpauschale) nicht überschritten werden darf, da sonst das Kindergeld für das gesamte Jahr zurückgezahlt werden muss. Näheres dazu: > Stiftung Warentest und > Focus. Auf der Internet-Seite von Stiftung Warentest finden Sie auch nützliche Tipps für die Suche nach dem richtigen Ferienjob, wichtige Hinweise und Warnungen vor dubiosen Angeboten sowie weitere gesetzliche Bestimmungen. Wussten Sie beispielsweise, dass Schüler an Tankstellen grundsätzlich nicht arbeiten dürfen?
Doch nun zum ultimativen Traumjob …
Für die Auswahl waren für uns folgende Kriterien maßgebend: Effektivität, Nachhaltigkeit und Legalität. Und da es sich um eine Ferienarbeit handelt, sollte auch das Vergnügen nicht zu kurz kommen. Unter den Tätigkeiten, die sich nach diesem Siebverfahren ergaben, wurde am Ende diejenige ausgewählt, bei dem der Faktor Spaß und Freude einen Höchstwert erreichte, zugleich lag der Stundenlohn um ein Vielfaches über dem Durchschnittswert marktüblicher Löhne! Ein echter Traumjob also. Und die beste Nachricht: es sind soviele Stellen frei wie es Schüler gibt! «Dies klingt nach einem Sommermärchen», sagte ich zum Leutnant, meinem besten Freund, der mit mir für die Untersuchung verantwortlich war, allerdings den Traumjob zuerst gefunden hatte. Doch nun, da die Arbeit abgeschlossen war, wollte ich meinen Kollegen nicht drängen, alles sofort zu verraten und bat ihn, auch um die Sache spannender zu machen, die Tätigkeit zu beschreiben. Und so sprach der Leutnant:
«Was kann es schöneres geben, als im Schaukelstuhl liegend sein Geld zu verdienen? Was kann wundervoller sein, als Muße und Tatkraft zu einem höheren Ganzen zu vereinen? Und wer wollte bestreiten, dass im inneren Erleben, sofern wir einen Meister haben, der uns dieses Erleben lehrt, die größte Teilhabe liegt? Die unendliche Fülle geistiger Schätze, die wir auf diese Weise Stunde um Stunde heben, sie ist die Währung, mit der wir morgen Häuser und Grundstücke zahlen. Und dieses Geld lässt sich – wie praktisch! – überall dort verdienen, wo es uns erlaubt ist, ungestört durch unsere Schulbücher, den Schatzkammern der Ewigkeit, zu wandern: Schaukelstuhl, Sommerwiese, Meeresstrand. Ist es denn kein Vergnügen, die Welt zu erobern? Was könnte spannender sein, als Stück für Stück ins Neuland vorzudringen? Was kann in Zukunft höhere Zinsen bringen als das Wissen von heute? Und wer hindert uns daran, auf die vielen Nebensächlichkeiten zu verzichten, die doch nur Illusionen sind, auf all die Dinge, für die wir das kostbarste, was es gibt, opfern – unsere Zeit. Kleidung, Elektronik, Effekte – Sachen, die nur deshalb soviel kosten, weil wir andere Etagen bezahlen. Schaffen wir unsere eigenen Markennamen! So handelt der Weise! Anstatt für Centwerte endlose Runden zu drehen, bleibt er bei seinen Büchern, um sich selbst aus der Zukunft zuzuwinken, Gesundheit und Geist schonend, um doch mit Riesenschritten zum Erfolg zu eilen.»

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