Große Familien sind glücklicher, wie eine australische Studie feststellt

von Carolyn Moynihan - ins Deutsche übertragen von Horst Niederehe
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Dr. Bronwyn Harman von der Edith Cowan University brauchte fünf Jahre, um hunderte Eltern in unterschiedlichen Familienstrukturen zu interviewen, Gespräche zu dokumentieren und auszuwerten, wie das Familienleben abläuft und wie Belastbarkeit, sozialer Support und Selbstbewusstsein zum Glück der Eltern beitragen.

Eltern mit vier oder mehr Kindern zeigten sich am meisten zufrieden mit ihrem Schicksal und genossen mehr, anstatt sich überanstrengt zu fühlen, das quirlige Miteinander einer großen Familie.

Auch wenn sie mit Kommentaren, wie „sind das alles ihre Kinder?“ oder, „alle vom selben Vater?“ auseinandersetzen müssen, profitieren große Familien von der gegenseitigen Unterstützung und fühlen sich selten gelangweilt. Die Kinder wachsen früh in Verantwortung hinein und die älteren Kinder helfen den jüngeren Geschwistern.

„Die Eltern sagen meist, dass sie sich schon immer eine große Familie gewünscht hatten, dass alles so geplant war und es genau der Lebensstil ist, den sie gewünscht haben“, sagt Dr. Harman.

Dr. Harman sprach über ihre Arbeit im Sydney Morning Herald, doch sind Details der Studie noch nicht veröffentlicht worden. Es wird sicher interessant sein, bei Gelegenheit mehr über die Ergebnisse zu erfahren.

Dem Sydney Morning Herald gebührt im Übrigen eine schlechte Note für den miesen und geschmacklosen Cartoon in ihrem Bericht. Die Forschungsergebnisse haben der Redaktion wohl nicht gefallen.