Familien als Mainstream-Produkte?

Politik zwischen beobachtbarem Allerlei und gezielter Indoktrination! - „Wir fühlen uns in unserer Familie mit Wolfgang und Isolde wohl. Täglich gehen wir mit den Beiden mindestens zweimal Gassi. Das Wochenende verbringen wir mit unseren Hunde-Freunden als Großfamilie“.

Familienpolitik als Wirtschaftspolitik – Keine Zeit mehr für Familie

Eltern sollen sehr früh und am besten in Vollzeit wieder zurück in den Job. Dabei werden sie regelrecht von der Politik auf den Arbeitsmarkt gedrängt, weil es finanziell für die meisten keine Alternative gibt, sagt Birgit Kelle. Dabei wollten viele Eltern gar nicht so schnell wieder arbeiten, wie zahlreiche Studien behaupten. Eltern wünschen sich vor allem eines, sagt unsere Kolumnistin: Mehr Zeit für die Familie.

Arbeitszeit – Was Mütter und Väter wirklich wollen

Arbeitszeit – Was Mütter und Väter wirklich wollen
Politiker erklären gerne zur „Lebenswirklichkeit“, was sie vermeintlich für „fortschrittlich“ halten. So behauptete jüngst der Sprecher der Bundeskanzlerin, dass die traditionelle Rollenverteilung „Mann in Vollzeit, Frau in Teilzeit "immer weniger dominant" sei (1). Das Gegenteil ist der Fall: Das sog. „modernisierte Ernährermodell“ mit einer teilzeiterwerbstätigen Mutter hat stark an Verbreitung gewonnen, wie der Mikrozensus-Vergleich 1996 und 2012 zeigt (Anstieg von ca. 30 auf 40%). Die Vollzeit-Teilzeitkonstellation hat damit das Modell mit dem Vater als Alleinernährer als häufigste Erwerbskonstellation abgelöst.
Taxonomy upgrade extras: 

Nachhaltige Entwicklung ohne die Familie?

Wird das von der UN für 2014 ausgerufene Jahr der Familie Anerkennung für den Eckpfeiler der Gesellschaft bringen? - 2014 jährt sich zum 20. Mal die Ausrufung des Internationalen Jahres der Familie durch die UNO. 
Dies ist auch das Abschlussjahr für die Millennium-Entwicklungsziele, die die UN im Jahr 2000 verabschiedet hat und deshalb muss diskutiert werden, welche Ziele im Gefolge erreicht werden sollen. Eine große Gruppe von NGOs unter dem Dach der International Federation for Family Development (IFFD) setzt sich dafür ein, dass der Familie der gebührende Platz neben Umwelt- und Gender-Politik als Schlüsselperspektive internationaler und nationaler Politik eingeräumt wird. Im folgenden Beitrag erläutert der Kommunikations-Direktor der IFFD Ignacio Socias die Entwicklung des Themas im Verlauf der letzten Jahre auf lokaler und internationaler Ebene.

Taxonomy upgrade extras: 

Mittwochsteilzeitpapa

Mittwochsteilzeitpapa
Sigmar Gabriel mutiert zum Vorzeigepapa. Signal an die Väter im Land oder nur Medienspektakel? - Sigmar Gabriel hat angekündigt, sich auch weiterhin Mittwochnachmittags um seine Tochter kümmern zu wollen, da sei er dran. Wow, toll. Seine Frau sei berufstätig. Noch ein SPD-Pluspunkt. Moderne Ehe. Die Presse überschlägt sich, die Parteikollegen auch. Ja da geht ein Karrieremann mutig den Schritt voran und zeigt, wie wichtig ihm die Familie ist.
Taxonomy upgrade extras: 

Familienpolitik: Ausbeutung statt Nachhaltigkeit?

 Ausbeutung statt Nachhaltigkeit?
Trotz aller Beschwörungen: An „Nachhaltigkeit" fehlt es in Deutschland. Das gilt besonders für die „Ressource Nachwuchs". Die schrumpft beständig: Jahr für Jahr sterben mehr ältere Menschen als Kinder zur Welt kommen. Der Grund sind die niedrigen Geburtenraten von 1,4 Kindern pro Frau. Damit ersetzt sich jede Elterngeneration nur noch zu zwei Dritteln. Eine immer kleinere Zahl von Jüngeren muss für Unterhalt und Pflege einer immer größeren Zahl an Älteren aufkommen. Diese Lasten drohen die Jüngeren zu erdrücken, der „Generationenvertrag" funktioniert nicht mehr (1). Auch Zuwanderung, wie sie Deutschland derzeit erlebt, löst das Problem nicht: Zum einen altern auch die Zuwanderer und zum anderen passen sie sich dem Geburtenniveau der einheimischen Bevölkerung an.
Taxonomy upgrade extras: 

Bartransfers und Betreuungsstruktur - Hartnäckige Legenden über die Familienförderung

Bartransfers und Betreuungsstruktur - Hartnäckige Legenden über die Familienförderung
Sind Medienleute lernfähig? Die Agitation mancher Journalisten gegen die Familienförderung lässt daran zweifeln: Kein Land gebe so viel für Familien aus wie Deutschland - diese Legende wärmte jüngst ein Leitmedium auf (1). Schon ein kurzer Blick auf die einschlägigen OECD-Zahlen genügt, sie zu widerlegen: Europäischer Spitzenreiter im Anteil der Familienförderung gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist demnach Irland, gefolgt von Großbritannien, Luxemburg, Frankreich, Island, Schweden und Dänemark. Selbst Ungarn, Belgien, Norwegen und Finnland wenden einen größeren Anteil ihres BIP für Familien auf. Deutschland liegt gemeinsam mit Österreich im europäischen Mittelfeld; Schlusslichter in der Familienförderung sind Spanien, Portugal, Italien und Polen (2).
Taxonomy upgrade extras: 

Meine Kinder - deine Rente

Meine Kinder - deine Rente
Was nichts kostet ist nichts wert – die alte Volksweisheit wird nirgendwo stringenter umgesetzt, als in der Rentenpolitik. Wie lange wollen gerade Mütter sich das noch bieten lassen?
Taxonomy upgrade extras: 

Die Ignoranz der Richter: Wie die Entprivilegierung der Ehe zu neuen Privilegien führt

 Wie die Entprivilegierung der Ehe zu neuen Privilegien führt
Wer den „besonderen Schutz" der Ehe verteidige, führe „längst verlorene Schlachten". Zu dieser Schlussfolgerung kommt Hans-Jürgen Papier, der 2002 als Verfassungsrichter die „eingetragene Lebenspartnerschaft" ablehnte. Er vertrat damals eine Minderheitenposition; mit fünf zu drei Stimmen erklärte das Verfassungsgericht die „Homo-Ehe" für rechtens (1). Im Gegensatz zu Papier war die Mehrheit der Meinung, dass es der besondere Schutz der Ehe im Grundgesetz nicht erfordere, „andere Lebensgemeinschaften im Abstand zur Ehe auszugestalten und mit geringeren Rechten zu versehen". Die „Berufung auf Art. 6 Abs. 1 GG" rechtfertigt seitdem keine „Vorrechte" der Ehe mehr, dafür fordern die Richter nun einen „hinreichend gewichtiger Sachgrund".
Taxonomy upgrade extras: 

Mütter-Politik statt Opfer-Abo

Mütter-Politik statt Opfer-Abo
Frauen werden am Arbeitsmarkt benachteiligt? So ein Quatsch. Der kinderlosen Frau liegt heute die Geschäftswelt zu Füßen. Diskriminiert werden andere. - Während die Vorbereitungen für den nächsten Equal Pay Day im März sicherlich schon auf Hochtouren laufen, überrascht das Kölner Institut der Wirtschaft mit der Zahl 2. Nur noch zwei Prozent Lohnunterschied machen die Wirtschaftsexperten aus zwischen Männern und Frauen, wenn man es mal realistisch berechnet und nicht wie üblich die dreifache Mutter in Teilzeit gegen die 70-Stunden-Woche des Managers im Dax-Unternehmen gegenrechnet.
Taxonomy upgrade extras: 

Seiten