Kinder lehren, glücklich zu sein

von Tamara Rajakariar - ins Deutsche übertragen von Host Niederehe
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Kinder sind dazu geboren, glücklich und voll Lebensfreude aufzuwachsen, doch nur allzu oft begegnen wir in diesen Tagen manchen Kleinen, die verdrossen und übellaunig nur darauf aus sind, mit Mamis iPad zu spielen.

Als ich dann diesen Artikel in Time über Glück las, kamen mir ein paar Ideen, die Sie vielleicht erwägen und Ihren Kindern nahelegen sollten. Es sind gewöhnliche Anregungen, wie die: lernen zu teilen, doch hier sind noch ein paar mehr:

Dankbarkeit

Den Kindern beibringen, einfach „Danke“ zu sagen, mag auf den ersten Blick nur die Vermittlung einer Benimmregel sein, doch lehren Sie Ihr Kind so ein Element des Glücks. Warum? Menschen die dankbar und wertschätzend sind, sind viel glücklicher; sie erkennen das Gute im Leben, das ihnen hilft, ihre Beziehungen zu pflegen und lernen, die Menschen in ihrer Umgebung froh zu stimmen..

Stärken entwickeln

Zu tun, was man gut kann, hilft, Glücksgefühle zu entwickeln. Es erzeugt Genugtuung und gesunden Stolz. Es macht Sinn, einzigartige Talente Ihrer Kinder zu fördern, selbst wenn diese andere Dinge bevorzugen, als Sie vielleicht geplant haben. Ihre Tochter spielt lieber Basketball, als im Ballett zu tanzen? Unterstützen Sie sie, dort ihre Stärken zu entwickeln.

Gute Beziehungen sind wichtig

Forschung belegt, dass die glücklichsten Menschen Zeit mit Menschen verbringen möchten, die ihnen am Herzen liegen und enge Freundschaften pflegen wollen. Ich bin überzeugt, dass der beste Weg, diese Bedürfnisse in einem Kind zu wecken, das Beispiel Ihrer eigenen Beziehung zu ihm ist; mit ihm schöne Augenblicke genießen, Zeiten des Gesprächs herbeiführen und die Kinder einzubeziehen, wenn Besuch von Familie oder Freunden kommt, anstatt sie im Kinderzimmer zu lassen.

Den Augenblick genießen

Ablenkung durch Tablets und andere Gadgets machen es Kindern oft schwer, aufmerksam zu bleiben, um den Augenblick zu genießen; was, wie man gut belegen kann, zu Glücksgefühl beiträgt. Wenn der Fernseher läuft, sollten die Kinder nicht gleichzeitig auf dem Smartphone spielen oder mit der Spielekonsole beschäftigt sein. Ein „Medium“ verlangt schon volle Aufmerksamkeit.

Lernen und sich beschäftigen

Einfache Dinge helfen einem Kind nicht weiter, als Person zu wachsen. Es ist manchmal einfach nötig, sich einen Ruck zu geben, um schwierige Aufgaben anzupacken. Natürlich ist es oft nicht leicht, eine schwierige Hausaufgabe abzuschließen, sich bei einem Klassenkameraden zu entschuldigen, oder, oder…, aber es ist dringend notwendig für die Entwicklung ihres Charakters. Im Übrigen sind rührige Menschen meist glücklicher. Langeweile und ein unbeschäftigter Geist geben Raum für dumme Gedanken und Eigenbrötelei.

Kleine Dinge

Wenn ich mit meiner siebenjährigen Schwester Zeit verbringe, beklagt sie sich oft, dass unserer schwesterlichen Zuneigung noch etwas mangelt, wenn wir nicht gemeinsam ausgehen und Geld ausgeben. Wenn ich mich dann mit ihr zum Essen setze, gelegentlich mit einer angezündeten Kerze, als kleines Extra, versuche ich ihr zu verdeutlichen, dass es viele -wenn nicht noch mehr- Glücksmomente gerade in den kleinen Augenblicken des Alltags zu finden gibt, als bei selteneren größeren Gelegenheiten. Wenn wir uns zu sehr auf die großen Dinge kaprizieren, sind wir zu abgelenkt, die kleinen Freuden eines jeden Tages zu schätzen…und davon gibt es reichlich!