Was tun? - Freizeitbeschäftigung (1)

Jeder kennt das, aber meistens zieht es sich ein Leben lang durch: die Suche nach der richtigen Freizeitbeschäftigung, der Wunsch nach einer Tätigkeit, möglichst mit Freunden, die einem Spass macht, die einen erfüllt, von der man etwas mit nach Hause nehmen kann. Aus der Jugendlichen-Perspektive werden in loser Folge einige Überlegungen zu diesem Thema angeboten, das alle jungen Menschen beschäftigt, die sich nicht nur treiben lassen wollen.
Viele Jugendliche kennen es sicher! Was soll man in seiner Freizeit machen und wie kann diese sinnvoll gestaltet werden?
Dabei gibt es doch eigentlich ein so großes Angebot in der heutigen Gesellschaft, so dass es doch kein Problem sein dürfte, eine Beschäftigung zu finden, die einen selbst anspricht und die vor allem auch Spass mit sich bringt. Klar bilden Computer und Medien im generellen die größte Art von Freizeitvertreib heutzutage, aber, so habe ich es zumindest gemerkt, hat auch das irgendwann seine Reize verloren und dann steht man wieder vor der Frage: Was tun? Was tun, wenn alles um einen herum langweilig und unattraktiv erscheint?
Eine Möglichkeit ist auf jeden Fall der Sport. Sport lässt sich in so vielen unterschiedlichen Facetten betreiben, dass es beinahe schon unübersichtlich ist. Doch in letzter Zeit gerät immer mehr auch das gemeinsame Sport-Treiben in den Vordergrund und gerade in diesem Bereich bildet das etwas besetzte Wort Fitnessstudio eine attraktive Alternative zu vielen Möglichkeiten, die es sonst noch so gibt! Einer der Anreize liegt in der Vielfältigkeit und dem Allround-Training, das ermöglicht wird. Klar macht auch das nur bedingt alleine Spaß, aber es ist auf jeden Fall auch ein Anfang zurück zu einer sportlichen Gesellschaft.
Zwar mag man bei Fitnessstudio erst einmal an muskulöse Männer und verschiedene Aufputsch-Präparate denken. Doch wie jede andere Sportausübung lässt sich auch das Fitnessstudio missbrauchen. Im Vordergrund sollte vor allem das gemeinsame Training stehen, und gerade hierbei lässt sich sehr viel „verdauen“ bzw. auch Hilfestellung vom besten Freund/in einholen. Es kann ein Anfang sein, mit Leuten Kontakt aufzunehmen und darüber hinaus ins Gespräch zu kommen.
Auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick absurd klingt, dass das Fitnessstudio kommunikativ wirken kann, so muss ich doch sagen, dass es das tut und auch persönlich wieder zu einem Rhythmus verhilft, der gerade heute immer wieder gesucht wird!
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Kommentare

Auch ich kann es nur empfehlen, in ein Fitneß-Studio zu gehen! Seit Novembeer mach ich das und es macht echt Spaß, seinen Körper regelmäßig an die Grenzen zu bringen und zu sehen, wieviel man eigentlich "schafft".
Was jedoch die soziale Komponente betrifft, kann ich da nicht mitreden, da ich nun wirklich keine neuen Freunde im Studio kennengelernt habe. Das ist jedoch auch nicht unbedingt als negativ abzutun, speziell für Leute wie mich, die nicht von Stunde null an die totalen Überflieger sind. In Mannschaftssportarten oä kann man dann recht schnell zum Buhmann mutieren, und hier hat man seine Ruhe, trainiert dann halt erstmal "Low-Level", hat nen Ipod in den Ohren... finde ich ganz entspannend.
So, der Kommentar hat nun meine Motivation fürs heutige Bankdrücken wieder hochgeschraubt :)
@Thomas: Wie trainierst Du denn? Nach Volumentraining oder HIT? Ich will jetzt demnächst auf HIT umsteigen, werde vllt. heute mit dem Umstieg beginnen und bin mal gespannt, wie es sich anfühlt.

@Phillip: Ich trainiere nach Volumentraining, da es sicherer ist, weniger falsch zu machen! Klar lässt sich über all das streiten, aber meine Erfahrungen auch durch ein gezieltes Kraft-Ausdauer-Training sind, dass sich durch diese längere Belastung mehr Komponenten miteinander verbinden lassen. Die Ausdauer-Komponent hat ja auch ihre Berechtigung, aber letztendlich liegt es an jedem selbst, was er für besser hält. Aber, was sich auch mit dem HIT-Training immer gut komponieren lässt ist ein Circle-Training, da man sonst auch genauso dem Körper keine Chance gibt sich zu regenerieren.
Aber auch jeden Mal viel Spass und schildere mal bitte deine Erfahrungen.

Ja, es stimmt, die Verletzungsgefahr ist bei HIT nicht ganz gering, in der Hinsicht ist HIT eher empfehlenswert, wenn man die einzelnen Übungen schon ganz gut kann; wenn man bspw. in Sachen Benchpress noch nicht so versiert ist, sollte man zumindest ein paar einfache aufwärmsätze vor dem HIT-Satz machen (ein paar ist gut). Aber ansonsten ist es angenehm, nach schon recht kurzer Zeit für den Tag fertig zu sein, hihi. Was das mit den mehr Komponenten betrifft, kann ich nur empfehlen, einen Dreier-Split mit einer Hauptkomponente und zwei Nebenkomponenten zu machen, man erfasst dann eigentlich alles ganz gut.
Zirkeltraining hat auch bei mir einen Tag in der Woche, jedoch trainiere ich da mit recht geringen Intensitäten (30%).

Und, wie richtest Du Dir die Sätze so ein? Pyramidentraining? Fand ich imemr ganz witzig eigentlich, vor allem kombinierte Pyramiden.

Mir fällt grad mal wieder ein, daß ich etwas mehr ausdauertraining machen muß, sonst werd ich nur stark und nicht schlank :(