Psychologie des Alltags (3): Geduld

 Geduld
An der Schwelle eines neuen Jahres genügen weder Sehnsucht nach der goldenen Ver-gangenheit noch tolle Phantasien, um uns zu ermuntern. Allein die Annahme der eigenen menschlichen Realität bedeutet, in der Zeit zu leben, weil der Mensch ein zeitliches We-sen ist, und weil er - der christlichen Offenbarung zufolge - erst nach dem Tode, mit einem geheimnisvoll vergeistigten Leib, unzeitlich und unsterblich wird. Jetzt aber sind wir nur dann, was wir sein sollen, wenn wir uns in der Zeit wirklich einzuleben verstehen, das heißt, wenn wir geduldig sind.
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Psychologie des Alltags (2): Vertrauen

 Vertrauen
Wo ein Wort gesagt oder geschrieben wird, da herrscht schon Vertrauen. Vertrauen in die Fähigkeit des Menschen, etwas Sinnvolles, die Realität, zu begreifen und mitzuteilen. Vertrauen, daß wir nicht leere, inhaltslose Worte ohne Beziehung zur Realität aussprechen. Vertrauen, daß wir dem Kerker der bloß gedachten Gedanken entfliehen können, erkennen wir doch die Realität nicht nur durch die Vernunft, sondern kommen auch durch „emotionale Akte“ (N. Hartmann), durch Erleben und Erleiden, Neugier und Begehren, Wollen und Handeln mit der ansichseienden Wirklichkeit der Umwelt in Berührung.
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Psychologie des Alltags (1): Courage

 Courage
Der ursprüngliche Mut ist die Annahme der Wirklichkeit. Wenn das Kind aus der Hülle des „magischen Denkens“ herauskommt, um sich der Wirklichkeit mittels der Vernunft zu nähern, ist es bereits entweder vom Mut oder von der Furcht geprägt.
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Abschied von der Spaßpädagogik! (4)

Abschied von der Spaßpädagogik! (4)
Sich auf eine Leben in Spaß und Kurzweil einzustellen und in der Glitzerwelt eines ausufernden Konsumangebotes mithalten wollen, scheint für die Mehrheit unserer Gesellschaft das ultimative Muss zu sein. Dabei wird auch verdrängt, dass die Bedeutsamste und nachhaltigste gesellschaftliche Leistung innerhalb der Lebensweitergabe die Erziehung unserer Kinder ist, weil sie über unsere Zukunft entscheidet. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, benötigen Eltern neben der entsprechenden Zeit auch eine angemessene Qualifizierung.
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Abschied von der Spaßpädagogik! (3)

Abschied von der Spaßpädagogik! (3)
Wo liegen die Gründe, dass Leistungsbereitschaft und ein förderliches soziales Miteinander eine recht geringe und im Gegenzug ein Konglomerat aus Spaß, Genuss und Selbstbezogenheit in unserer Gesellschaft eine so hohe Bedeutung erlangten? Es ist die zu große Sattheit und Versorgtheit vieler Menschen! Denn wenn die Existenzabsicherung als Herausforderung entfällt, konzentriert sich die Sinn-Suche allzu leicht auf eine ständige Glück-Maximierung des eigenen Seins.
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Abschied von der Spaßpädagogik! (2)

Abschied von der Spaßpädagogik! (2)
Unüberhörbar schrillen die Warnsirenen in Schule, Hochschule und Ausbildungsbetrieben seit Jahren unisono: „So kann es nicht weitergehen!“ Leistungsbereite Schüler werden zu Außenseitern: ‚Blaumachen’ und ‚Abhängen’ wird zum Schulsport, - der übrige Nachwuchs lässt sich unmotiviert und lethargisch im Lern-Fluss dahintreiben, sehnsüchtig auf das Wochenende wartend, um endlich im großen Pool der Spaßkultur abtauchen zu können.
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Abschied von der Spaßpädagogik! (1)

Abschied von der Spaßpädagogik! (1)
Lag vor 30 – 40 Jahren für die meisten Menschen der Lebenssinn in einer zufriedenstellenden Existenzabsicherung, meist angereichert durch eine Prise Erfolgs-Hoffnung, so geben nach einer repräsentativen Untersuchung des Hamburger BAT Sozialforschungs-Institutes im Frühjahr 2001 64% der Bundesbürger Spaß als Sinn des Lebens an. Schnell und mühelos soll es zugehen: ’Genuss pur’, ‘trendy sein’ und ‚Auffallen’ wird zur Lebensmaxime. Können, Sachargumente oder Leistung zählen kaum, Gags verdrängen Inhalte, der Spaß wird zum Ziel. Da kommt, trotz mancher Lacher, keine Freude auf.
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Hinführung zum Lesen ab dem ersten Lebensjahr

Hinführung zum Lesen ab dem ersten Lebensjahr
Früh übt sich..., was eine Leseratte werden soll! Die Besorgnis über die zunehmende Lesefaulheit der Kinder und Jugendlichen hat in den letzten Jahren eine Reihe von Leseförder-Initiativen ins Leben gerufen. Ab Sommer 2008 sind auch die Kinderärzte in eine Initiative mit eingebunden: sie sollen im Rahmen der Vorsorge-Untersuchung für die Einjährigen den Eltern ein kostenloses mehrteiliges Lesestartset überreichen, das die Stiftung Lesen gemeinsam mit zahlreichen Sponsoren zur Verfügung stellt.
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Kinder brauchen Vorbilder (2)

Kinder brauchen Vorbilder (2)
Die Vorbereitung der jungen Menschen auf ihre zukünftigen Aufgaben in Beruf, Partnerschaft, Familie und Gesellschaft stellt sich in der aktuellen kulturellen Situation als nicht leicht dar. Vorbilder spielen dabei eine entscheidende Rolle. Albert Wunsch gibt in einer Artikelserie grundsätzliche Orientierungen für diese wichtige Erziehungsdimension.
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Kinder brauchen Vorbilder (1)

Kinder brauchen Vorbilder (1)
Die Vorbereitung der jungen Menschen auf ihre zukünftigen Aufgaben in Beruf, Partnerschaft, Familie und Gesellschaft stellt sich in der aktuellen kulturellen Situation als nicht leicht dar. Vorbilder spielen dabei eine entscheidende Rolle. Albert Wunsch gibt in einer Artikelserie grundsätzliche Orientierungen für diese wichtige Erziehungsdimension.
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