Der "Haben-Wollen-Anspruch"

Der "Haben-Wollen-Anspruch"
Es gibt nichts, worauf man nicht neidisch sein könnte. Ob Haus, Auto oder Yacht, Fahrrad, Klamotten oder Handy: Das Verlangen, das zu besitzen, was ein anderer auch hat, ist groß. Schon bei Kindern und Jugendlichen spielt das Markenbewusstsein eine große Rolle. Da darf es nicht irgendein Turnschuh sein, sondern nur der aus der Werbung.
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Die Konsum- und Spaßgesellschaft steckt in der Sinnkrise

Die Konsum- und Spaßgesellschaft steckt in der Sinnkrise
„Krippscher luere jonn“ (Krippen gucken gehen) war in Köln eine beliebte Beschäftigung in der Weihnachtszeit. An die Stelle der Krippen in der Weihnachtszeit sind die Schaufenster in der Vorweihnachtszeit getreten. Oder auch in der Weihnachtszeit. Da rüsten die Konsumtempel in Köln schon den Karneval auf. Ein Karnevalskostüm darf man nicht zweimal tragen. Denn zum Spaß gehört vor allem die Lust des Neuen. Nun mal Spaß beiseite. Der Spaß soll übrigens nicht fehlen. Aber „Kippsche luere“ oder Schaufensterbummel: Ist nicht das eine wie das andere ein Spaziergang zu einem nur anderen Sinn des Lebens?
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Weitergabe der Werte und Kultur an die Kinder

Weitergabe der Werte und Kultur an die Kinder
Bei einem Jungen erwacht der Wunsch, Fußballspielen zu lernen, wenn er ein schönes Fußballspiel sieht. Wenn wir ihm dann erklären, hierzu sei es nötig, die Regeln zu lernen und zu wissen, was eine Abseitsfalle ist, wird er großes Interesse daran haben, diese kennen zu lernen und zu verstehen. Hauptsache, er kann bald mitspielen. Welcher Junge aber würde sich für die Regeln begeistern, ohne beim Fußball zugeschaut zu haben? Lebensnah und im sportlichen Geist angenommen, empfinden Kinder Regeln und Vorschriften durchaus als Wegweiser zum Glück. Im wahren Leben sind Normen also keineswegs die „Spielverderber". Normen helfen, richtig zu leben.
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Erziehungsprinzip Verantwortung (3)

Erziehungsprinzip Verantwortung (3)
Werte sind der lebendige Ausdruck von dem, wofür Menschen Kraft, Beachtung, Zeit oder Geld aufwenden. Sie werden - ob es um das persönliche Ansehen oder materiellen Besitz geht – herausgestellt, zu mehren gesucht und verteidigt. Das alltägliche Handeln spiegelt somit wieder, was Einzelne, Familien, Subkulturen oder Gesellschaften als Wert betrachten, von der existentiellen Lebensabsicherung bis hin zu schillernden Konsum-Genuss-Ansprüchen.
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Erziehungsprinzip Verantwortung (2)

Erziehungsprinzip Verantwortung (2)
Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass für viele der Spaß zum Lebenssinn geworden ist. Herumhängen, viel Essen und Trinken, reichlich Fernsehen, im Internet surfen, Shopping, Sex und Super-Action einfach riesig Spaß. giga-geil muss es sein. Manchen Zeitgenossen macht selbst Mobbing, Diffamierung, Gewalt und Horror Spaß. Und weil derselbe Spaß auf Dauer keinen Spaß mehr macht, muss bald ein Mega-Plus-Programm her. Das Volk will mehr, bis hin zur Unerträglichkeit.
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Erziehungsprinzip Verantwortung (1)

Erziehungsprinzip Verantwortung (1)
Immer, wenn Dir eine Aufgabe übertragen wird, stehst du in der Verantwortung für ein gutes Gelingen. Bist du bereit, deine Kraft in diesen Dienst zu stellen, wird dein Werk gut. Trefflich wird dein Handeln sein und die Früchte deines Wirkens werden dich und die mit dir Lebenden erfreuen.
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Serie Tugenden (10): Demut

 Demut
Wer sich darum bemüht, die menschlichen Tugenden zu leben, merkt bald einmal, dass sein Verhalten nicht immer seinen Wünschen entspricht. Manchmal scheint es, als ob sich alle schlechten Neigungen auf einmal erheben würden, um uns vor Augen zu führen, wie wenig wir taugen.
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Serie Tugenden (9): Keuschheit

 Keuschheit
Ohne Mäßigkeit gibt es keine wirkliche Liebe: weder Liebe zur Wahrheit noch Liebe zu einer anderen Person. Sexualität hat nur dann einen Sinn, wenn sie Ausdruck der Liebe ist und nicht einfach das Abreagieren der Triebe erzielt. Die körperliche Hingabe ist auch eine seelische Hingabe und kann nur dann in Liebe geschehen, wenn sie in eine dauerhafte Liebesbeziehung eingebettet ist und wenn sich die Partner in der Treue zueinander sicher und geborgen wissen.
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Serie Tugenden (8): Essen und Trinken

 Essen und Trinken
Die Tugend des Maßes ist heute nicht gut angesehen. In ihr geht es auch um Disziplin und Entsagung. Das wird in einer Kultur, in der das Wohlbefinden als wichtigstes Ziel herrscht, nicht geschätzt. Letztlich ist diese Tugend aber die Hüterin unserer Freiheit. Jemand, der meint, frei sein bedeute, sich seinem spontanen Verlangen ohne Einschränkung hingeben zu können, verfällt einer tragischen Täuschung: er ist Sklave seiner Triebe.
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Serie Tugenden (7): Die Würde des menschlichen Körpers

 Die Würde des menschlichen Körpers
Die Tugend des Maßes ist heute nicht gut angesehen. In ihr geht es auch um Disziplin und Entsagung. Das wird in einer Kultur, in der das Wohlbefinden als wichtigstes Ziel herrscht, nicht geschätzt. Letztlich ist diese Tugend aber die Hüterin unserer Freiheit. Jemand, der meint, frei sein bedeute, sich seinem spontanen Verlangen ohne Einschränkung hingeben zu können, verfällt einer tragischen Täuschung: er ist Sklave seiner Triebe.
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