2 Stunden "gamen" in der Woche ist sinnvoll

Computerspiele sind nicht grundsätzlich negativ zu bewerten. In Maßen spielen ist durchaus sinnvoll. Die Hand-Auge-Koordination wird verbessert und sogar Schulleistungen können steigen. Das hat eine in den "Annals of Neurology" veröffentlichte Studie spanischer Forscher ergeben. Es reichen zwei Stunden pro Woche, so die Studie, damit sich die Vorteile bemerkbar machen. Wenn es mehr wird, kann es zu Verhaltensproblemen und zu einer geringeren Sozialkompetenz kommen. Wer neun oder mehr Stunden spielt, muss mit Risiken rechnen.

Mehr Geburten vor allem durch Zuwanderung

1,5 Kinder pro Frau – es ist die höchste Geburtenrate seit mehr als drei Jahrzehnten, die das Statistische Bundesamt jetzt bekannt gab (1). Auch wenn das Geburtenniveau in Deutschland immer noch weit vom Generationenersatz (2,1 Kinder pro Frau) entfernt bleibt, ist diese Zahl bemerkenswert. Denn jahrzehntelang stagnierte die Geburtenrate in Deutschland bei 1,3-1,4 Kindern pro Frau. Seit 2011 ist die Geburtenrate Jahr für Jahr angestiegen, während sich in anderen europäischen Ländern die Geburtenrate schwach entwickelte, namentlich in Italien, das 2015 die niedrigste je gemessene Geburtenzahl verzeichnete (2).

Pornographie wissenschaftlich betrachtet (2)

Wie man die zentrifugalen Kräfte bändigt - Im ersten Teil des Beitrags wurde der "Teufelskreis" behandelt. In der Verhaltenstherapie sprechen wir häufig über Verhaltensimpulse, die wie Zentrifugalkräfte in der Physik wirken. Wenn die sexuelle Anziehung nicht von einem "Tugendkreis" geschützt wird, kann es leicht zu einem Suchtverhalten kommen. Im 2. und letzten Teil des Beitrags sollen die physio-psychologischen Zusammenhänge genauer beleuchtet werden.

Pornographie wissenschaftlich betrachtet (1)

Wie man die zentrifugalen Kräfte bändigt. - Teufelskreise - In der Verhaltenstherapie sprechen wir häufig über Verhaltensimpulse, die wie Zentrifugalkräfte in der Physik wirken. Fährt man mit dem Fahrrad bergab, bemerkt man, dass diese Kräfte zunehmen, was das Treten der Pedale sehr erleichtert, wodurch jedoch die Geschwindigkeit sich noch mehr vergrößert. Das resultierende Problem ist allerdings, dass die Kontrolle über die Bremsen immer schwieriger wird… Es ist das Phänomen, was wir auch im sogen. „circulus vitiosus“, demTeufelskreis finden: anfangs scheint alles beherrschbar, doch mit zunehmender Geschwindigkeit wird die Kontrolle und damit die Freiheit eingeschränkt. Dieser Prozess steht im Mittelpunkt aller emotionalen und süchtig machenden Erkrankungen.

Lauft, Frauen, lauft!

Nein, was für eine neue Freiheit! US-Arbeitgeber bezahlen jetzt das Einfrieren der Eizellen, damit ist endlich Platz für Karriere und Arbeit bis zum Umfallen in den besten Jahren unseres Lebens. Hoch lebe die Emanzipation. Was haben das Thema Abtreibung und „Social Freezing“ eigentlich gemeinsam? Auf den ersten Blick – sollte man meinen – nicht viel. Bei Abtreibung wird menschliches Leben getötet, beim „Social Freezing“ menschliches Leben geschaffen. Auf den zweiten Blick sollte es einem aber eiskalt den Rücken runterlaufen.

Reinheit ist möglich: Hoffnung für Porno-Abhängige

Ein Psychiater bietet online Hilfe für abhängige Menschen an - Es ist mittlerweile Allgemeingut, die Abhängigkeit von Pornographie als Sucht zu bezeichnen. Doch wie kann man diese Sucht überwinden? Dr Kevin Majeres, Psychiater an der Fakultät für kognitive Verhaltenstherapie der Harvard Medical School erläutert in einem Interview mit MercatorNet, dass eine spezielle Therapie denen helfen kann, die die „Macht der Begierde“ brechen wollen. Das ist der Grund, weshalb er diese Menschen online erreichen möchte.

Geschwisterkämpfe

Es gibt kein Heilmittel dagegen, doch Schärfe und Häufigkeit lassen sich mildern - Machen Ihre Kids Sie in den Sommer-ferien auch immer verrückt? Sie wissen schon, was ich meine. Auseinander-setzungen, Geschrei und Geschwätz. Sind Sie es auch müde, immer Streits zu schlichten, die Argumente der Kinder abzuwägen, von denen jedes der Meinung ist, es habe Recht und das andere Unrecht?

Sex-Akrobatik als Lebenshilfe für Kinder und Jugendliche?

„Mama, wieso spritzt die Feuerwehr die Hose von dem Mann nass?“ Der Mutter schießen die verschiedensten Gedanken durch den Kopf. Dann setzt bei ihr reichlich Ärger ein. Wieso werden Kinder auf dem Weg zu KiTa oder Schule mit einem solchen Plakat konfrontiert? Was sollen Eltern antworten? „Das weiß ich auch nicht.“ Erstmals gab’s keine Nachfrage. „Ja, dann tschüss Markus.“ Zuhause erfuhr die Mutter dann, als sie die ganze Plakatserie ‚Liebes-Leben’ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZfgA) mit insgesamt 8 Motiven per Internet kennen lernte, dass – bei anderen öffentlich zur Schau gestellten Abbildungen – auch die Frage auch lauten könnte: „Mama, was machen die Frau und der Mann denn da im Aufzug? Wieso turnen da zwei Männer nackt auf einen Nachtschrank?“

Gegen die Verstümmelung der deutschen Sprache

Nun hat sich endlich eine ernst zu nehmende Instanz zur Verteidigung der deutschen Sprache zu Wort gemeldet. Am 28. Mai 2016 verabschiedete der „Verein Deutsche Sprache e.V.“ (VDS) mit der Bremerhavener Erklärung einen Aufruf, die deutsche Sprache nicht den Händen von Ideologen zu überlassen, die mit sog. „geschlechtergerechten“ Ausdrucksformen selbst die klassischen Werke der deutschen Literatur umschreiben wollen.

11 Liebestipps von Papst Franziskus

In seinem kürzlich erschienenen apostolischen Schreiben „Amoris laetitia - Die Freude der Liebe“ gibt Papst Franziskus sehr konkrete Ratschläge für ein gelingendes Familienleben. Er greift alltägliche Situationen auf, wie sie in jeder Familie auftreten, rät den Eheleuten, wie sie ihre Liebe auch über die Jahre lebendig halten können, wie sie ihre Kinder zu liebesfähigen Erwachsenen erziehen können, aber auch, wie sie lernen können, mit schwierigen Situationen besser umzugehen. Wir haben 11 konkrete Ratschläge aus diesem aktuellen Schreiben herausgegriffen und für den familiären Alltag kommentiert. Vielleicht regen diese „Tipps“ dazu an, größere Teile aus „Amoris laetitia“ zu lesen. (Foto: Copyright Photographic Service L'Osservatore Romano)

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