Warum Gender Mainstreaming der Durchschnittsfrau nichts nutzt

"Sind sie etwa gegen die Gleichberechtigung der Frau? Wollen Sie die Frauen an den Herd zurückschicken oder gleich ganz ins Mittelalter?“ – das sind nur zwei der häufigsten Reaktionen, wenn jemand wagt, die neue Staatsreligion Gender zu kritisieren. Denn merke: Wer Gender kritisiert, muss doch irgendwie frauenfeindlich sein. Antifeministin, Verräterin an der Emanzipation der Frau, sie tritt die Errungenschaften der feministischen Bewegung mit den Füßen! Mindestens scheint es reaktionär, wenn nicht gar fundamentalistisch, sich nicht spontan an der Gender-Welle zu erfreuen, die neuerdings durch ganz Europa schwappt. Eines der hartnäckigsten Gerüchte rund um Gender Mainstreaming besteht nach wie vor darin, dass es sich doch um nichts anderes handele, als um den englischen Begriff für Gleichstellungspolitik. Und da kann doch niemand ernsthaft dagegen sein – siehe Mittelalter.

Smartphon & Co. bedroht 300.000 Kinder!

Kaum aus der Schule, dem Kino oder der Dusche, - sofort muss aufs Handy oder Smartphon geschaut werden. Wo befindet sich das High¬tech-Teil, wenn es nach der Regel des Nachwuchses ginge beim Essen oder den Hausaufgaben? In direktem Blickkontakt. Sie wollen sich mit Sohn oder Tochter beim Abholen von der Abend-Fete im Auto etwas unterhalten, - keine Chance, weil Ohrstecker plus Multi-Gerät jegliche Kommunikation vereiteln.

Warum tun sich Eltern in Deutschland so schwer?

Wir haben vor kurzem eine Studie besprochen, nach der das Glück von Eltern nach dem ersten Kind beträchtlich abnimmt. Eine deprimierende Aussicht, um es vorsichtig zu sagen. Die Studie beleuchtet das Leben von Eltern in Deutschland, die meist nach dem ersten Kind die Familienplanung abschließen, weil sie sich schon mit einem Kind unglücklich fühlen, obwohl sie vorher eigentlich mehr Kinder geplant hatten.

Das Ende der monoedukativen Colleges

Frauencolleges knicken unter dem Druck ein, transsexuelle Frauen aufzunehmen --- Wenn man die Williston Memorial Bücherei der Mount Holyoke Hochschule betritt – ein 1905 erbautes und von der Westminster Hall inspiriertes Gebäude –, ist man von der Architektur beeindruckt: dicke Holzbalken, senkrechte gotische Glasfenster, steinerne Kapitelle. Berühmte Frauen studierten hier: Emily Dickinson, Frances Perkins, Dr. Virginia Apgar.

Transsexualität: die endlose Suche nach dem „wahren Ich“

Veränderungen am Körper führen nicht zum Ziel --- „Bruce Jenner ist überall“, so wird eine Serie in The New York Times betitelt ... Es scheint, als würde Transsexualität zum neuen Megathema sexueller Verwirklichung. Warum? Gibt es wirklich Handlungsbedarf? Der holländische Psychologe Gerard van den Aardweg gibt schnörkellose Antworten auf unsere Fragen.

Die Haltung der Wertschätzung

Wertschätzung ist heute in aller Munde und sicher ein wichtiges Thema. Doch oft scheint es mir, dass das immer für die anderen außerhalb der Familien gilt, für Freunde, Kollegen, Ehrenamtliche, Personen des öffentlichen Lebens. Wie sieht es mit der Wertschätzung zuhause aus? Ich denke jetzt nicht an besondere Situationen oder Leistungen wie gute Abiturnoten, Prüfungen oder tolle Begabungen. Ich meine zum einen den unscheinbaren Alltag mit all seinen verborgenen oder vielleicht selbstverständlichen Tätigkeiten, zum anderen die Situationen oder Phasen im Leben einzelner Familienmitglieder, die schwieriger sind, z. B. schlechte Schul- oder Prüfungsergebnisse, Pubertät, Probleme am Arbeitsplatz, Krankheit, Krisen allgemein.

Kinder zum Lesen hinführen

Kindern helfen, Bücher zu finden, die sie lesen mögen, kann mühsam sein. Meine Erfahrung ist, dass nur wenige Kinder ihre Kuschelecke verlassen und etwas lesen, woran sie nicht gewöhnt sind; dies gilt insbesondere für Kinder mit Leseschwächen. Die meisten Kinder lesen Bücher, deren Themen mit den vorher gelesenen Büchern vergleichbar sind, die ihnen von einer vertrauenswürdigen Person empfohlen wurden, oder über die sie etwas in der Schule oder den Medien erfahren haben.

Migrationshintergründe

Ab und zu hat der Opportunismus der politischen Klasse auch Vorteile, wenn sie sich einer professionellen Demoskopie bedient und sich nicht bloß von jenen Medien bestätigen läßt, die von ihr abhängig sind. Die Regierenden wie die ihnen angeschlossenen Medien rudern zurück, wenn sie sich zu weit vorgewagt haben. Das zeugt von Lernfähigkeit hinsichtlich der wechselnden Stimmungen und Mehrheiten. Leichter wäre es im Fall der Einwanderungspolitik gewesen, rechtzeitig auf die lästigen sozialethischen und juristischen Bedenkenträger zu hören, deren Stimmen freilich kaum vernehmbar sind.

‘Sicherer Sex’ ist für Teenager durchaus riskant

Für Teens, die neugierig auf ihren ersten Sex sind, sich jedoch schwach daran erinnern, mal gehört zu haben, dass man dabei auch schwanger werden oder sich eine Krankheit zuziehen könne, hat die Website des Familienplanungs-Instituts von New South Wales beruhigende Neuigkeiten. Dort heißt es: Ein altersgerechter Safe Sex Pack fördert sichereres Sexualverhalten zur Vermeidung von STI’s (Sexually Transmitted Infections, also durch Sex-Kontakte übertragene Infektionen) und ungeplante Schwangerschaft.

Flashmob, unmöglich ohne soziale Medien DENYSE O'LEARY

Zunächst eine Definition des Flashmob: Menschengruppe, die durch soziale Medien mobilisiert, sich im öffentlichen Raum versammelt, mit der Absicht, eine ungewöhnliche oder unterhaltsame kurze Aktion durchzuführen.

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