Kinderbetreuung und Problemverhalten

von Nicole M. King - ins Deutsche übertragen von Horst Niederehe
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Warum möchte Obama Familien helfen, die Kinderbetreuungskosten zu zahlen? Weil es irrsinnig teuer wird.

Die Gleichstellungslüge

Wenn es um strukturelle Diskriminierungen geht, sind immer nur Frauen gemeint. Wo kämen wir denn hin, wenn man die Benachteiligung von Männern anerkennen würde?

Paare zwischen Glücks-Sehnsucht und Alltags-Stress. - Eine Navigationshilfe!

Ja, der Traum von der ewig jungen Liebe hat immer Konjunktur. Selbst Wirtschaftskrisen lassen die Schmetterlinge in den Bäuchen von Verliebten nicht in die Depression geraten. Sie tummeln sich unbeschwert – abseits von politischen Krisen und finanzieller Ebbe – und fahren Zusatz-Schichten beim Produzieren ihres sattsam bekannten Kribbel-Gefühls. So können selbst düsterste Euro-Perspektiven das Glück wahrhaft Liebender kaum trüben.

Unsere übermenschlichen Kids

In der Zukunft zu leben, ist eine probate Beschäftigung von Kindern, die sich zwanghaft mit den Herausforderungen unserer Zeit herumschlagen, z.B. indem sie in jeder freien Minute Videogames spielen. Als pädiatrische Beschäftigungstherapeutin, die mit solchen jungen Kriegern arbeiten muss, stelle ich immer die Frage: „Was willst du eigentlich einmal werden, wenn du groß bist?“ Vor wenigen Jahren war die Antwort oft: „Ich möchte Videogames entwickeln“; heute erhalte ich die Antwort „Ich will der und der Krieger (eine Videogame-Figur) sein“.

4 Tipps für positiven Gruppendruck

Am letzten Wochenende klappte die 19jährige Georgina Bartter auf dem Sydney Music Festival zusammen und verstarb kurze Zeit später, vermutlich an einem Drogenschock. Als ich den erschütternden Bericht in der Zeitung las, fiel mir folgende Bemerkung auf: „Sie litt an Allergien und Drogenkonsum passte eigentlich gar nicht zu ihr.“ Der Kommentar erregte mein Interesse aus zwei Gründen: der offensichtlich starke Gruppendruck, der zum tragischen Tod einer jungen Frau führte und weil mich just an diesem Wochenende ein Teenager fragte, wie sie ihre Freundinnen davon abhalten könne, sich auf ungesunde Verhaltensweisen einzulassen, wie Drogenkonsum, Koma-Saufen und wechselnde sexuelle Beziehungen.

Wenn E-Mails öffentlich werden

Es gibt eine Lektion für uns alle angesichts der Enthüllungen der von Sony gestohlenen E-Mails, deren Inhalt die Medien über die ganze Welt verbreitet haben. Es ist eine besondere Lektion für Amy Pascal, der Co-Vorsitzenden von Sony Pictures Entertainment (SPE), die diese vielleicht gern beherzigt hätte, bevor sie herabsetzende, rassistische Kommentare per Mail über Präsident Obama absonderte, oder eine E-Mail, in der sie Leonardo DiCaprio „absolut widerwärtig“ nannte, als er sich entschied, aus einer geplanten Filmbiographie zu Steve Jobs auszusteigen.

Der „No Gender December“ ein Thema für #firstworldproblem

Der „No Gender December“ ist der Monat, in dem mit diversen Aktionen das Bewusstsein gegen ein „gegendertes Marketing“ von Kinderspielzeug geschärft werden soll. Mit dem Slogan: „Stereotypen haben unter meinem Weihnachtsbaum keinen Platz“, kann man auf einer speziell dafür eingerichteten virtuellen „Heldenplakatwand“ seine Nachricht hinterlassen, zu einer Tee-Runde einladen, um diese frohe Botschaft zu verbreiten, oder zu Demonstrationen aufrufen, damit das Parlament endlich Gesetze gegen ein „gegendertes Marketing“ von Kinderspielzeug beschließt.

Männer, die Kinder kriegen und andere postmoderne Mythen

Einen Transgender Mann „er“ zu nennen, ist ein politisches Statement, das die Realität verdeckt. - Es gibt eine brandneue Studie in den USA über das Thema, was es bedeutet, „Mann und schwanger“ zu sein. Das Online Journal Obstetrics & Gynecology publizierte die Ergebnisse einer Studie zum Thema: ‘Transgender Men Who Experienced Pregnancy After Female-to-Male Gender Transitioning’. (Transgender Männer, die nach Geschlechtsumwandlung von Frau zu Mann schwanger wurden). (Bild: Thomas Beatie -- geb. Tracy Lehuanani LaGondino -- in der Oprah Winfrey Show 2008 )

Glücklich, wer ...

Es ist allen Menschen gemeinsam, dass sie danach streben, glücklich zu sein. Die Vorstellungen und Bemühungen um das Glück sind allerdings sehr unterschiedlich. Jeder jagt dem Glück auf anderen Wegen nach, je nachdem, was er als sein Glück ansieht: materieller Wohlstand, Erfolg, Ehre. Warum ist das den meisten Menschen so wichtig?

Künstliche Befruchtung: Profitinteressen oder Recht auf den Vater?

Kinder haben ein Recht darauf, ihren Vater zu kennen. Genau das bestätigt der Bundesgerichtshof, wenn er Kindern, die durch „heterologe Insemination“ erzeugt wurden, das Recht zuspricht, von der „Reproduktionsklinik Auskunft über die Identität des anonymen Samenspenders verlangen“ zu können (1).

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