Rezensionen - Filme

Zusammen ist man weniger allein

Zusammen ist man weniger allein
In einer immer individualistischer werdenden Gesellschaft leben viele Menschen, zumal in der Großstadt, eher neben- als miteinander. Paris bildet die Kulisse für ein Einsamkeitsdrama in etlichen französischen Filmen, ob sie nun die Sehnsucht nach einem einfachen Leben auf dem Land („Eine Schwalbe macht den Sommer“, Christian Carion 2001) oder das Liebesbedürfnis des Menschen („Schau mich an!“, Agnès Jaoui 2004) als Zugang zu einer Zustandbeschreibung des Lebens in der Metropole wählen.
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Half Moon

Half Moon
Seit Bahman Ghobadi beim Filmfestival Cannes 2000 mit seinem ersten Spielfilm „Die Zeit der trunkenen Pferde“ die „Camera d’Or“ für ein Erstlingswerk gewann, gehört der 1969 geborene Regisseur kurdisch-iranischer Abstammung zu den großen Hoffnungen des internationalen Kinos. Mit seinen nächsten, mehrfach ausgezeichneten Filmen „Verloren im Irak“ und „Schildkröten können fliegen“ setzte Ghobadi seinen halbdokumentarischen Inszenierungsstil fort. Seinen bisherigen drei Spielfilmen gemeinsam ist darüber hinaus Ghodabis Anliegen, auf die Lage des kurdischen Volks aufmerksam zu machen.
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Evan Allmächtig

Evan Allmächtig
Im Hollywood-Film „Bruce Allmächtig“ („Bruce Almighty“) begegnete Gott im Straßenanzug (dargestellt von Morgan Freeman) TV-Reporter Bruce Nolan (Jim Carrey), um ihm eine Lektion zu erteilen. Hinter einer zwar albernen Fassade erwies sich „Bruce Allmächtig“ jedoch als eine nachgerade moralische Erzählung mit erstaunlich tiefgründigen Ansichten, etwa über den Sinn des Betens und den Zusammenhang zwischen Gnade und freiem Willen.
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Mimzy - Meine Freundin aus der Zukunft

Mimzy - Meine Freundin aus der Zukunft
Anspruchsvolle Kinderfilme, die nicht in erster Linie wegen ihrer aufwändigen Spezialeffekte, sondern dank ihrer erzählerischen Qualität ebenfalls Erwachsene ansprechen, haben im europäischen Kino Tradition. In den letzten Jahren hat dieser Trend auch den Hollywoodfilm erfasst. Spielfilme wie „Charlie und die Schokoladenfabrik“ (Tim Burton, 2005), „Winn-Dixie – Mein zotteliger Freund“ (Wayne Wang, 2005) oder „Arthur und die Minimoys“ (Luc Besson, 2006) wurden als Großproduktionen von angesehenen Regisseuren mit bekannten Schauspielern – Johnny Depp, Jeff Daniels, Mia Farrow – produziert.
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Auf Anfang (Reprise)

Auf Anfang (Reprise)
Zu den Lieblingsfiguren von Filmdrehbuchautoren gehören junge, kreative Menschen. Für die Branche, in der besagte junge Menschen ihrer schöpferischen Arbeit nachgehen, wählen Regisseure und Autoren bevorzugt die Werbe- oder eben die Filmbranche. Dass die Protagonisten eines Kinofilmes angehende Schriftsteller sein sollen, ist höchst ungewöhnlich. Wenn sie die Hauptrollen in einem Spielfilmdebüt spielen, dann beweist der Regisseur darüber hinaus viel Mut.
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Projekt Gold − Eine deutsche Handball-WM

Projekt Gold − Eine deutsche Handball-WM
Mit seiner Dokumentation „Deutschland. Ein Sommermärchen“ setzte Sönke Wortmann im vergangenen Jahr der Fußball-Nationalmannschaft ein Denkmal. Einziger Wermutstropfen: Deutschland wurde zwar „Weltmeister der Herzen“, weil den meisten Fans der dritte Platz wie der Titelgewinn vorkam, den Pokal gewann aber Italien.
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Als der Wind den Sand berührte

Als der Wind den Sand berührte
Zu den neuen Trends, die seit einiger Zeit im Kino beobachtet werden können, gehört zweifellos die Einbeziehung Afrikas als Filmschauplatz. Spielfilme wie „Blood Diamond“ und „Shooting Dogs” haben den Blick auf die Probleme des schwarzen Kontinents geschärft, etwa auf die Bürgerkriege und deren Finanzierung sowie auf die damit einhergehende Korruption.
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HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX

HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX
Um den Abschluss der „Harry Potter“-Reihe hat es in den letzten Wochen wieder einmal viele Spekulationen gegeben. Am 21. Juli wird es damit ein Ende haben, wenn der siebte und letzte Potter-Band in England erscheint. Der Termin für den Start der Verfilmung des fünften Bandes „Harry Potter und der Orden des Phönix“ am 11. Juli konnte deshalb nicht besser gewählt sein.
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Shrek der Dritte

Shrek der Dritte
Nach „Spider-Man“ und „Fluch der Karibik“ legt nun auch „Shrek“ den dritten Teil einer Filmserie vor, die 2001 („Shrek“) begann und 2004 („Shrek 2“) fortgesetzt wurde. Hatte der deutsche Verleih für die ersten zwei Teile einen eigenen Namen dazu erfunden („Shrek – Der tollkühne Held“ beziehungsweise „Shrek – Der tollkühne Held kehrt zurück“), so übersetzt er nun den Originaltitel „Shrek the Third“ einfach in „Shrek der Dritte“. Denn der Titel soll eine Anspielung auf den königlichen Namen, der nun Shrek in der zweiten Fortsetzung droht.
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Verstörung - und eine Art von Poesie

Verstörung - und eine Art von Poesie
Den Namen Bernhard Wicki assoziieren ganze Zuschauergenerationen am ehesten mit einem Spielfilm, der in der Nachkriegszeit eine ungeheure Wirkung erzielte. „Die Brücke“ (1959) erzählte mit verstörendem Realismus vom sinnlosen Kampf einiger Kindersoldaten in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs. Der Film machte Bernhard Wicki weltberühmt: „Die Brücke“ gewann den Bundesfilmpreis und einen Golden Globe, wurde für den Oscar nominiert. Seit 2002 trägt der Friedenspreis des deutschen Films darüber hinaus den Namen „Bernhard Wicki Preis – Die Brücke“.
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