Rezensionen - Filme

TRIBUTE VON PANEM – THE HUNGER GAMES, DIE

TRIBUTE VON PANEM – THE HUNGER GAMES, DIE
Nach den „Harry Potter“- und den „Twilight“-Filmen nimmt sich nun das Kino der Verfilmung einer weiteren Trilogie an, die unter Jugendlichen zurzeit hoch im Kurs steht: Suzanne Collins’ „Die Tribute von Panem“ erreichte seit Erscheinen im September 2008 eine Auflage von 23,5 Millionen Bücher alleine in den Vereinigten Staaten. In Deutschland wurde der erste Band „Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele“ mit dem „Deutschen Jugendliteraturpreis 2010“ ausgezeichnet.
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Die Eiserne Lady

Die Eiserne Lady
Eine alte, offenbar verwirrte Frau bahnt sich mühsam den Weg zur Kasse in einem Lebensmittelladen, um eine Packung Milch zu bezahlen. Vor der Theke drückt sie ein mit dem Handy telefonierender, junger Mann in Schlips und Kragen rücksichtslos zur Seite. Niemand dort nimmt Notiz von dieser gewöhnlich gekleideten Frau mit Kopftuch. Nur der Zuschauer erkennt in ihr einerseits die einstige „Eiserne Lady“ Margaret Thatcher, andererseits unter der Maske aber auch Meryl Streep, die wandlungsfähigste Schauspielerin des heutigen Kinos, die mit dieser Rolle jüngst ihren dritten Oscar gewann.
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Oscars 2012

Oscars 2012
Seit der ersten Oscar-Verleihung 1929, als „Wings“ von William A. Wellman und Friedrich Wilhelm Murnaus „Sunrise – Lied von zwei Menschen“ ausgezeichnet wurden, hatte kein Stummfilm mehr den begehrtesten Filmpreis der Welt gewonnen. Außerdem war noch nie ein französischer Spielfilm von der „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ der Vereinigten Staaten als „Bester Film“ gekürt worden. Bei der 84. Oscarverleihung stellte sich indes ein französischer Stummfilm als der größte Gewinner heraus. „The Artist“ holte den Preis in den wichtigsten Kategorien „Bester Film“ und „Beste Regie“ sowie als „Bester Hauptdarsteller“ (Jean Dujardin), „Musik“ und „Kostüm“.
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Die Gefährten - War Horse

Die Gefährten - War Horse
Nach der Comic-Verfilmung „Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn“ (siehe Filmarchiv) adaptiert Steven Spielberg erneut eine Buchvorlage für die große Leinwand: Im nun im regulären Kinoprogramm anlaufenden „Gefährten“ („War Horse“) verfilmt der amerikanische Regisseur den gleichnamigen Roman von Michael Morpurgo (deutsch: „Schicksalsgefährten“) aus dem Jahre 1984 nach einem Drehbuch von Lee Hall und Richard Curtis. Inszenierte Spielberg „Die Abenteuer von Tim und Struppi“ mittels der sogenannten Motion-Capture-Technik („Darstellungsaufzeichnung“) und außerdem in 3D, so drehte er „Gefährten“ ganz klassisch: Die Bild- und Erzählsprache seines neuen Filmes zeichnet sich durch eine herkömmliche Dramaturgie mit einem gewissen Hang zum epischen Duktus aus.
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Berlinale Generation + Interview mit Maryanne Redpath

Berlinale Generation + Interview mit Maryanne Redpath
„Die Berlinale ist Deutschlands größtes Kulturereignis und ein riesiger Publikumserfolg.“ Darauf wies nicht ohne Stolz der langjährige Leiter der Internationalen Filmfestspiele, Dieter Kosslick, in einem kürzlich erschienenen Interview mit der „Zeit“ hin. Wenn heute der Startschuss für die 62. Berlinale gegeben wird, dann werden erneut in mittlerweile zehn verschiedenen Sektionen bis zum 19. Februar knapp vierhundert Spiel- und Dokumentarfilme gezeigt. Von den während der letztjährigen Veranstaltung verkauften 300 000 Eintrittskarten wurden etwa 50 000 Karten von Kindern und Jugendlichen erworben, die Lang- und Kurzfilme in den Wettbewerben „Generation Kplus“ (für Kinder bis 14 Jahren) und „Generation 14plus“ (für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren) sahen. Im Jahre 2012 bestehen die „Kplus“- und „14plus“-Wettbewerbe aus zwölf beziehungsweise 15 Langfilmen. Hinzu kommen Kurzfilme in unterschiedlicher Länge.
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Drei Filmrezensionen: The Artist - Fünf Freunde - The Descendants

 The Artist - Fünf Freunde - The Descendants
Heute stellen wir Ihnen drei Filme vor: "The Artist" behandelt den Übergang vom Stumm- zum Tonfilm und die damit verbundenen massiven Veränderungen. George Clooney spielt in "The Descendants" einen Familienvater, der sich nach dem Sportunfall seiner Frau erstmals um seine zwei Töchter kümmern muss. Enid Blyton (1897-1968) gehört zu den erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen weltweit. Aus ihren in den vierziger bis sechziger Jahren veröffentlichten 21 „Fünf Freunde“-Bänden ist der gleichnamige Film hervorgegangen.
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Kriegerin

Kriegerin
Für seinen Abschlussfilm an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg HFF „Kriegerin“ hat sich Regisseur David Wnendt eines brisanten Themas angenommen. Am Anfang steht eine Off-Stimme, mit der die etwa 20-jährige Marisa (Alina Levshin) ihre Gesinnung unverblümt ausdrückt: „Demokratie ist das Beste, was wir je auf deutschem Boden hatten. In einer Demokratie kann jeder mitbestimmen. Du, ich, Alkoholiker, Junkies, Kinderschänder, Neger, Leute, die zu blöd sind, ihren Hauptschulabschluss zu schaffen.“
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Ziemlich beste Freunde

Ziemlich beste Freunde
Mit mehr als 14 Millionen Besuchern wurde der erfolgreichste Kinofilm 2011 in Frankreich keine amerikanische Super-Produktion und auch keine „Harry Potter“-Verfilmung, sondern eine einheimische Komödie: „Ziemlich beste Freunde“ (Original: „Intouchables“) von Erich Toledano und Olivier Nakache erzählt von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen zwei Männern, die gegensätzlicher kaum sein könnten – ein Filmsujet, das im französischen Kino in den letzten Jahren mehrfach variiert wurde. Denn nachdem Patrice Leconte in „Mein bester Freund“ (2006) einen einsamen Kunsthändler den Wert der Freundschaft entdecken ließ, handelte der erfolgreichste französische Film aller Zeiten „Willkommen bei den Sch’tis“ (Dany Boon) ebenfalls von einer ungewöhnlichen Männerfreundschaft über Vorurteile und Klischees hinweg.
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Mission Impossible - Phantom Protokoll

Mission Impossible - Phantom Protokoll
Fünfzehn Jahre ist es inzwischen her, dass Brian de Palma die bekannte, zwischen 1966 und 1973 ausgestrahlte Fernsehserie „Kobra, übernehmen Sie!“ („Mission Impossible“) für die große Leinwand adaptierte: Auf „Mission Impossible“ (1996) folgten im Jahre 2000 unter John Woos Regie „Mission: Impossible II“ sowie im Jahre 2006 „Mission Impossible III“ von J. J. Abrams. Hauptfigur in allen drei Filmen: der von Tom Cruise verkörperte Geheimagent Ethan Hunt aus der Spezialeinheit „Impossible Missions Force“ (IMF).
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Der Gott des Gemetzels

Der Gott des Gemetzels
„Der Mensch ist des Menschen Wolf“. Für Roman Polanskis Spielfilm „Der Gott des Gemetzels“ („Carnage“), der nach seiner Teilnahme am Wettbewerb der Filmfestspiele Venedig nun im regulären Kinoprogramm anläuft, könnte wohl kein Untertitel angemessener sein als die Sentenz des römischen Dichters Plautus (,homo homini lupus“). Basierend auf dem im Dezember 2006 in der Inszenierung von Jürgen Gosch am Schauspielhaus Zürich uraufgeführten, gleichnamigen Theaterstück der französischen Schriftstellerin Yasmina Reza, die für die Filmfassung zusammen mit Polanski das Drehbuch verfasste, handelt „Der Gott des Gemetzels“ davon, wie im Laufe einer Auseinandersetzung vier kultivierte Menschen aus der Fassung geraten und ähnlich den sprichwörtlichen Wölfen aufeinander losgehen.
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