Rezensionen - Filme

Der ganz normale Wahnsinn

Der ganz normale Wahnsinn
Manchmal täuscht der erste Eindruck. Der nichtssagende deutsche Verleihtitel „Der ganz normale Wahnsinn“ und das Kinoplakat mit einer offenbar gut gelaunten, vollbepackten und sich nicht gerade durch tiefgründige Rollen auszeichnenden Sara Jessica Parker lassen kaum mehr als eine seichte Wohlfühlkomödie erwarten. Frei von Klischees ist der auf der Grundlage von Allison Pearsons britischem Besteller-Roman „Working Mum“ entstandene Spielfilm „Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum“ zwar nicht.
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Another Earth

Another Earth
Manche Spielfilme handeln eigentlich von etwas ganz anderem als von dem, was sie vordergründig erzählen. Insbesondere das Science-Fiction-Genre liefert häufig die Folie, auf der sich tiefgründige Fragen behandeln lassen. So ging es etwa in Larry und Andy Wachowskis „Matrix“ (1999) unter der Oberfläche eines mittels innovativer Spezialeffekte hervorragend choreographierten Actionfilms genaugenommen um die philosophische Frage nach der Realität dessen, was wir Wirklichkeit nennen. Oder, um ein neueres Beispiel herauszugreifen: In Gareth Edwards’ „Monsters“ dient eine ebenfalls Science-Fiction-Geschichte lediglich als Rahmenhandlung für die Annährung zweier Menschen.
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Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn

Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn
Steven Spielbergs „Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn“ verbeugt sich bereits mit seinem liebevoll gestalteten und von einer flotten Musik unterlegten Vorspann vor dem Universum der beliebten Figuren von Hergé (Georges Remi, 1907-1983). Die Treue zu seiner Vorlage schlägt sich im ganzen Film darüber hinaus in einem Retro-Stil nieder, in dem moderne Geräte wie Computer oder Mobiltelefone keinen Platz finden. In einer Handlung, die etwa zwischen den dreißiger und den fünfziger Jahren angesiedelt ist, werden Botschaften mittels einer mechanischen Schreibmaschine oder durch heutigen Menschen ungemein klobig erscheinende Telefone übermittelt.
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Transfer

Transfer
Die Welt, in der die Handlung von „Transfer“ angesiedelt ist, unterscheidet sich zwar auf den ersten Blick kaum vom heutigen Deutschland. In dieser nicht näher bestimmten Zukunft ist jedoch der Humantech-Firma „Menzana“ der sogenannte Persönlichkeitstransfer gelungen: Indem sie die Persönlichkeit oder den Geist eines Menschen in einen anderen Körper überträgt, erfüllt „Menzana“ den Traum der ewigen Jugend. Hermann (Hans-Michael Rehberg) und seine schwerkranke Frau Anna (Ingrid Andree) entscheiden sich für diese kostspielige neue Technik: Aus einem Katalog wählen sie die beiden Schwarzen Sarah (Regine Nehy) und Apolain (BJ Britt) aus. Sarah und Apolain wiederum erhoffen sich durch den Verkauf ihres Körpers finanzielle Unterstützung für ihre bedürftigen afrikanischen Familien.
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Die Lincoln Verschwörung

Die Lincoln Verschwörung
Washington 1865: Mit der Kapitulation der aus der Union ausgetretenen Südstaaten wird zwar der Sezessionskrieg am 9. April beendet, aber die Ressentiments insbesondere gegen den 1864 wiedergewählten Präsidenten Abraham Lincoln bleiben. Am 14. April wird Lincoln bei einem Theaterbesuch in Washington D.C. von einem fanatischen Südstaatler, dem Schauspieler John Wilkes Booth (Toby Kebbell) angeschossen. Am nächsten Tag erliegt der Präsident seinen Verletzungen.
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Cars 2

Cars 2
Das inzwischen zum Walt-Disney-Konzern gehörende Animationsstudio „Pixar“ führte vor gut fünfzehn Jahren eine neue Gattung in die Filmwelt ein: Mit dem ersten „Pixar“-Langspielfilm „Toy Story“ kam im Jahre 1995 der erste vollständig im Computer erzeugte abendfüllende Spielfilm in die Kinos – der dreidimensionale „Animationsfilm“ war geboren. Mit jedem neuen Pixar-Film, der das Licht des Kinos erblickte, wurde die Animation perfekter, die Handlung immer komplexer. Produzent John Lasseter, „das Herz und die Seele von Pixar“ (so das Time-Magazin), ging letztes Jahr sogar das Risiko ein, mit „Toy Story 3“ (Regie: Lee Unkrich) an die animationstechnisch weitaus einfacheren früheren „Toy Story“-Filme anzuknüpfen. Das Ergebnis war nicht anders denn als brillant zu bezeichnen: „Toy Story 3“ heimste nicht nur uneingeschränktes Kritikerlob ein. Darüber hinaus wurde „Toy Story 3“ ein überwältigender Kassenerfolg: Er setzte weltweit mehr als eine Milliarde Dollar um, und rangiert nun an fünfter Stelle in der ewigen „Boxoffice“-Tabelle.
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Planet der Affen: Prevolution

 Prevolution
Der Science-Fiction-Film „Planet der Affen“ („Planet of the Apes“, 1968) gehört zu den Klassikern des Genres. Unter der Regie von Franklin J. Schaffner erzählte der auf dem Roman „Der Planet der Affen“ (La planete des singes, 1963) von Pierre Boulle basierende Film von drei Astronauten, die nach einer Zeitreise im Jahr 3978 auf einem fremden Planeten landen, auf dem primitive Menschen von vernunftbegabten Affen beherrscht werden. Der Film endet mit einer schockierenden Einstellung: Taylor (Charlton Heston) entdeckt die Ruine der Freiheitsstatue – Er ist in Wirklichkeit auf die Erde zurückgekehrt, die von einem Atomkrieg verwüstet wurde: Die Menschen haben selbst ihre Zivilisation zerstört.
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Win Win

Win Win
Mit nur zwei Spielfilmen machte sich der 1966 geborene Tom McCarthy in der amerikanischen Independent-Szene einen Namen. Bereits sein Spielfilmdebüt „Station Agent“ (siehe Filmarchiv) gewann im Jahre 2003 beim „Sundance Film Festival“, die den außerhalb Hollywoods entstandenen Filmen eine Plattform bietet, mehrere Auszeichnungen, darunter den Publikumspreis. Seine herausragende Fähigkeit für Charakterzeichnung und einfühlsames Erzählen stellte Drehbuchautor und Regisseur McCarthy mit seiner zweiten Regiearbeit „Ein Sommer in New York – The Visitor“ (siehe Filmarchiv) auf dem Sundance-Filmfestival 2008 erneut unter Beweis. Seine dritte, nun im regulären deutschen Kinoprogramm anlaufende Regiearbeit „Win Win“ wurde auf dem diesjährigen Sundance-Festival ebenfalls mit viel Lob aufgenommen.
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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2
Nachdem „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes. Teil 1“ das Ende eingeläutet hatte, kommt es im zweiten Teil der Filmadaption des siebten und letzten „Harry Potter“-Bandes „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ („Harry Potter and the Deathly Hallows“, 2007) zum Endkampf zwischen Gut und Böse. Der neue Film setzt da ein, wo Teil 1 aufgehört hatte: Harry Potter (Daniel Radcliffe) befindet sich zusammen mit Hermine Granger (Emma Watson) und Ron Weasley (Rupert Grint) auf der Suche nach den verbleibenden „Horkruxen“, in die der Dunkle Lord Voldemort (Ralph Fiennes) je einen Teil seiner Seele gebannt hatte, um den Widersacher zu vernichten.
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Mein Freund Knerten

Mein Freund Knerten
Bei der Verfilmung von Kinderbuch-Klassikern überträgt häufig der jeweilige Regisseur die Buchvorlage auf die heutige Zeit. Stammen etwa Erich Kästners „Emil und die Detektive“ sowie „Pünktchen und Anton“ aus dem Jahr 1929 beziehungsweise 1931, so siedelten sie Franziska Buch und Caroline Link in ihrer jeweiligen Verfilmung aus dem Jahr 2001 respektive 1999 in der heutigen Zeit.
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