Rezensionen - Filme

The King’s Speech

The King’s Speech
Ein Mikrophon in Großaufnahme. Bereits in diesem Bild findet sich der Kern der Handlung von „The King's Speech“ verdichtet: Wir schreiben das Jahr 1925. Seit wenigen Jahren werden öffentliche Reden nicht nur per Lautsprecher, sondern auch mittels Rundfunk an die Öffentlichkeit übertragen. Weil Hörfunkübertragungen noch in den Kinderschuhen stecken, bereiteten sich die Sprecher mit speziellen Atmungs- und Sprechübungen darauf vor. Auch dies zeigt Tom Hoopers Spielfilm in Nahaufnahme. Die unterschwellige Komik dieser Szene prägt den humorvollen Ton, der sich wie ein roter Faden durch „The King's Speech“ zieht.
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Berlinale 2011 - Generation Kplus und 14plus

Berlinale 2011 - Generation Kplus und 14plus
Im Rahmen der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin findet erneut die Sektion „Generation“ statt, die sich dem Kinder- beziehungsweise Jugendfilm speziell widmet. In den zwei Wettbewerben „Kplus“ und „14plus“ werden jeweils 13 Langfilme präsentiert, die sich an Kinder bis 14 Jahren („Kplus“) sowie an 14- bis 18-jährige Jugendliche („14plus“) wenden. „Generation“ bietet wie gewohnt eine beeindruckende Internationalität: Die Veranstalter erwarten Gäste, die hier ihre Filme vorstellen, aus insgesamt 30 Ländern.
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Poll

Poll
Selten haben in letzter Zeit deutsche historische Kinofilme überzeugt, so dass sich dieses Genre immer mehr im Fernsehprogramm einrichtet. In noch größerem Maße als die „kinotauglichen“ Bilder, die ja ein aufwändiges, geradezu opulentes Produktionsdesign erfordern, spielt die Dramaturgie eine unterscheidende Rolle: Im Gegensatz zu der kleinteiligen Erzählung im Fernsehfilm verlangt die Kinosprache nach förmlich großen Spannungsbögen, nach organisch entfalteten Handlungssträngen mit „kinoartigem“ Erzählrhythmus. Einer dieser seltenen Fälle ist „Poll“, der neue Spielfilm von Chris Kraus, der vor vier Jahren mit „Vier Minuten“ große internationale Erfolge feierte.
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Hereafter - Das Leben danach

Hereafter - Das Leben danach
Das in der mittelalterlichen Kunst häufig anzutreffende Glücksrad („Rad der Fortuna“) stellt ein Sinnbild für die Vergänglichkeit des Glücks, aber auch allgemein für die Zerbrechlichkeit des irdischen Lebens dar: Wer noch heute König ist, steht schon morgen ohne Land und bloß da. Ob Clint Eastwood an solche Darstellungen explizit gedacht haben mag, als er seinen Spielfilm „Hereafter – Das Leben danach“ drehte, sei dahingestellt. In einigen Szenen darin erkennt man jedoch als Zuschauer ohne weiteres eine solche Übereinstimmung, so etwa als die noch ein paar Monate zuvor gefeierte französische Fernsehjournalistin Marie Lelay (Cécile de France) zugunsten einer Jüngeren nicht nur ihren Arbeitsplatz, sondern auch den „Thron“ der Werbungs-Königin räumen muss.
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TRON: Legacy

 Legacy
Vor 28 Jahren avancierte „Tron“ (Regie: Steven Lisberger) zu einem „Kultfilm“, wozu insbesondere das überaus erfinderische Konzept beitrug: Der Film spielte hauptsächlich im Innern eines Großrechners, seine Figuren waren im Wesentlichen Computerprogramme und -viren in Menschengestalt. In diese virtuelle Welt gelangte der Softwareentwickler Kevin Flynn (Jeff Bridges) auf der Suche nach Beweisen dafür, dass ein Konkurrent seine Erfindung gestohlen hatte.
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Rapunzel - Neu verföhnt

Rapunzel - Neu verföhnt
Vor etwa vier Jahren übernahm der Disney-Konzern die Animationsschmiede Pixar, die spätestens seit ihrem ersten abendfüllenden Film „Toy Story“ (1995) für die innovativsten Filme in dieser Sparte steht. Seitdem zeichnet Pixars Gründer John Lasseter als geschäftsführender Vorstand sowohl für Pixar als auch für die Disney Animation Studios verantwortlich. Einen ersten Eindruck über die Zusammenarbeit konnte sich der Zuschauer beim ersten Disney-Film verschaffen, bei dem John Lasseter als Ausführender Produzent wirkte: „Bolt – Ein Hund für alle Fälle“.
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Neue Filme zu Weihnachten

Neue Filme zu Weihnachten
Weihnachtszeit - Kinozeit. Wie in jedem Jahr erscheinen Filme der großen Studios, um die Menschen während der Feiertage zu einem Kinobesuch zu animieren. In unseren heutigen Rezensionen werden folgende Filme besprochen: Die Chroniken von Narnia. Die Reise auf der Morgenröte - Von Menschen und Göttern - The Tourist.
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Habermann

Habermann
Die Aufarbeitung geschichtlicher Ereignisse mit filmischen Mitteln bewegt sich immer zwischen Vereinfachung und Vergröberung, weil der Filmsprache weitaus weniger Möglichkeiten zur Differenzierung als etwa der Literatur zur Verfügung stehen. Besonders heikel wird eine solche filmische Verarbeitung, wenn sie sich mit der jüngsten Vergangenheit, und erst recht etwa mit den „Leiden der deutschen Bevölkerung“ im und nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt. Sie setzt sich leicht dem Vorwurf des „Aufrechnens“ von Leiden und Schuld oder gar des „Revisionismus“ aus.
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Ein gutes Herz

Ein gutes Herz
Die Filme, die Jim Jarmusch in den achtziger Jahren drehte, etwa „Stranger Than Paradise“ (1983), zeigten eine Sicht der Vereinigten Staaten und besonders New Yorks, die zu den allgemein bekannten Postkartenbildern nicht gegensätzlicher sein könnte. An diese Bilder eines schmutzigen New York lassen die meisten Einstellungen denken, die der isländische Regisseur Dagur Kári in seinem neuen Film „Ein gutes Herz“ bietet, so beispielsweise der Blick auf Manhattan vom Fenster eines Krankenhauses aus.
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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1
Der Abschied kommt auf Raten: Dreizehn Jahre nach dem Erscheinen des ersten Bandes „Harry Potter and the Philosopher’s Stone“ im Jahre 1997 (deutsch „Harry Potter und der Stein der Weisen“, 1998) beziehungsweise drei Jahre nach der Veröffentlichung des letzten Romans „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ („Harry Potter and the Deathly Hallows“, 2007) nimmt auch die Filmwelt Abschied von einer Figur, die wie keine andere die Jugendliteratur und den Jugendfilm des letzten Jahrzehnts dominierte, aber auch zu manchem Streit etwa über den Einfluss der Zauberwelt auf Kinder und Jugendliche herausforderte.
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