Serie «Unsere Lehrer» (3): Der Wegweiser

 Der Wegweiser
Wenn man die Biographien von „wichtigen Leuten“ liest, stößt man darin immer wieder auf Lehrer, die für ihr Leben von Weg weisender Bedeutung gewesen sind. Mit am häufigsten sind es Deutschlehrer, natürlich auch Religions- und Philosophie-Lehrer, jedenfalls in der Überzahl Lehrer mit geisteswissenschaftlichen Fächern. Offensichtlich helfen sie jungen Menschen am ehesten bei deren Sinnsuche.
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Serie «Unsere Lehrer» (2): Der Psychopath

 Der Psychopath
Zur Veranschaulichung des Beitrags «Kampfplatz Schule» erscheint heute der zweite Teil der Serie «Unsere Lehrer». Die Motivation für die Veröffentlichung persönlicher Erfahrungsberichte folgt nicht dem Bedürfnis, Lehrer über eine Generalabrechnung anzuprangern oder lächerlich zu machen, sondern dem Bemühen, die im ersten Teil angesprochene Lehrermisere, nämlich dass eine zu große Zahl von Lehrkräften den Anforderungen ihres Berufs nicht gerecht wird, mit Fallbeispielen zu stützen und mit der These zu verknüpfen, dass die Häufigkeit, mit der allein mir und meinen Mitschülern solche Lehrer begegnet sind, auf eine vom Zufallsprinzip losgelöste Symptomatik verweist. Zum Schluss wird ein Fazit gezogen: Was müsste geändert werden, damit Schule nicht bei so vielen in schrecklicher Erinnerung bleibt. Gerne nehmen wir auch positive wie negative weitere Erfahrungsberichte unserer Leser in diese Serie auf.
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Wie Schule und Elternhaus zusammenwirken

Wie Schule und Elternhaus zusammenwirken
Zu einem Schuljahresbeginn vor vielen Jahren begrüßte der zuständige Schulrat einmal die neu eingestellten Lehrer mit den Worten: „ Eines sollten Sie beherzigen; 80% der Familien, deren Kinder hier zur Schule gehen, haben Probleme. Es gibt gestörte Familienbeziehungen, verbitterte Ehepartner, verlassene Ehefrauen, Probleme, den Lebensunterhalt zu sichern u.s.w., und alle diese Probleme nehmen Einfluss auf das Miteinander in der Schule“. Nie werde ich seine Einführung in den Lehrberuf vergessen, den ich in einem sozioökonomisch schwierigen Viertel von Sydney begann. Nach dieser Erfahrung habe ich nie wieder Kinder unterrichtet, die einerseits so unendlich dankbar, um Zuneigung förmlich bettelnd, andererseits im Unterricht komplett abgelenkt waren.
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Serie «Unsere Lehrer» (1): Der Choleriker

 Der Choleriker
Zur Veranschaulichung des Beitrags «Kampfplatz Schule» erscheint heute der erste Teil der Serie «Unsere Lehrer». Die Motivation für die Veröffentlichung persönlicher Erfahrungsberichte folgt nicht dem Bedürfnis, Lehrer über eine Generalabrechnung anzuprangern oder lächerlich zu machen, sondern dem Bemühen, die im ersten Teil angesprochene Lehrermisere, nämlich dass eine zu große Zahl von Lehrkräften den Anforderungen ihres Berufs nicht gerecht wird, mit Fallbeispielen zu stützen und mit der These zu verknüpfen, dass die Häufigkeit, mit der allein mir und meinen Mitschülern solche Lehrer begegnet sind, auf eine vom Zufallsprinzip losgelöste Symptomatik verweist. Zum Schluss wird ein Fazit gezogen: Was müsste geändert werden, damit Schule nicht bei so vielen in schrecklicher Erinnerung bleibt. Gerne nehmen wir auch positive wie negative weitere Erfahrungsberichte unserer Leser in diese Serie auf.
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Von Pisa nach Zwickau

Von Pisa nach Zwickau
Es soll immer noch Leute geben, die glauben, dass die sogenannten Pisa-Studien ihre Bezeichnung der gleichnamigen italienischen Stadt in der Toskana verdanken, wo nach der Legende eine internationale Expertenkommission Mitte der 90iger Jahre zusammengekommen war, um Schulleistungsuntersuchungen in den meisten Mitgliedsstaaten der OECD zu beschließen. Mit dabei: Helmut Kohl. Doch ein solches Treffen fand nie statt. PISA ist nichts weiter als eine Sammlung von Anfangsbuchstaben der Kombination: Programme for International Student Assessment. Ganz anderes verhält es sich mit der Zwickau-Studie (ZWICKAU).
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Kampfplatz Schule

Kampfplatz Schule
«Gegenstände fliegen zielgerichtet gegen Lehrkräfte durch die Klassen, Anweisungen werden ignoriert. Einige Kollegen gehen nur noch mit dem Handy in bestimmte Klassen, damit sie über Funk Hilfe holen können.» Jeder Regisseur würde einen Plot, der solche Szenen zum Inhalt hat, ablehnen. Grund: unrealistisch, übertrieben, verrückt. Offensichtlich hat die Wirklichkeit die Filmwelt überholt. In einem offenen Brief an den Berliner Schulsenator klagen Lehrer über eine nicht mehr zu bewältigende Aggressivität ihrer Schüler. Inzwischen wurden Polizeikontrollen angeordnet.
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Berichte aus anderen Ländern: Konfessionelle Schulen in der Schweiz

 Konfessionelle Schulen in der Schweiz
Christlich-konfessionelle Schulen sind gefragt. Angesichts der gegenwärtigen Verunsicherung im Bildungsbereich sind sie eine Alternative zu den staatlichen Schulen, und zwar nicht zuletzt deshalb, weil sie einen spezifischen Beitrag zur Leistungskultur und zur Werterziehung beizusteuern versprechen. Doch was beinhaltet diese viel besagte Werteerziehung genau? Worin unterscheidet sich das pädagogische Konzept christlich-konfessioneller Schulen von jenem in staatlichen Schulen? Wie lassen sich die christlichen Werte im Schulalltag umsetzen, und was erwarten Eltern, die ihre Kinder an solche Schulen schicken? Sind christlich konfessionelle Schulen tatsächlich besser? Oder zementieren sie die Chancenungleichheit, indem sie vorwiegend Kinder aus begütertem Elternhaus bevorzugen?
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Zielperson: Schulschwänzer

 Schulschwänzer
„Hier spricht mein Vater. Ich kann heute nicht zur Schule kommen.“ (Patrick, 7 Jahre) 1,2 Millionen Schüler schwänzen derzeit in Deutschland die Schule und bleiben wochen- oder gar monatelang der Schule fern: «Sie leben dann in ihrer ganz eigenen Welt und verbringen ihre Zeit in Kaufhäusern oder treiben sich in Parkanlagen herum». Fühlen sie sich überfordert, von Klassenkameraden oder Lehrern missverstanden? Lasten familiäre Probleme auf ihrem jugendlichen Dasein? Interpol ermittelt.
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Plädoyer für eine Mädchenschule (2)

Plädoyer für eine Mädchenschule (2)
Ausgehend von einer die Unterschiede zwischen Mann und Frau beachtenden Anthropologie führt Isa Vermehren im zweiten Teil ihres Artikels aus, wie eine Mädchenschule konkret das Selbstverständnis des Mädchens und seine Entwicklung zur reifen Frau fördern kann. Ihre reiche Erfahrung als Direktorin einer Mädchenschule gepaart mit feinsinniger Beobachtungsgabe rücken die Mädchenschule in ein inzwischen ungewohntes Licht: nicht „alter Zopf“ mit Rollenklischee, sondern personale Förderung wie Eltern sie sich von einer Schule wünschen.
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Plädoyer für eine Mädchenschule (1)

Plädoyer für eine Mädchenschule (1)
Zum neuen Schuljahr wechseln viele Schüler der vierten bis sechsten Klasse auf ein Gymnasium. Die Wahl ist oft nicht leicht gefallen: welches Fächerangebot entspricht meinem Kind am besten? Ist der Schulweg zumutbar? Ist Schulgeld zu zahlen? Manches Kind wurde auch von der Schule seiner ersten Wahl gar nicht angenommen. Nur an wenigen Orten in Deutschland kann noch eine ganz besondere Wahl getroffen werden: die für eine Mädchenschule.
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