Jungen Jungs sein lassen

Neueste wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, was Eltern schon immer wussten: Gleichaltrige Jungen und Mädchen entwickeln sich in einem unterschiedlichen Tempo. Sie lernen anders und haben verschiedene Interessen. aufgrund ihrer physiologischen Veranlagung verausgaben sich Jungen in bestimmten Phasen lieber sportlich als intellektuell. Konzentriertes Lernen und Hausaufgaben machen fällt ihnen oft erheblich schwerer als Mädchen.

Die Monoedukation ermöglicht das Eingehen auf geschlechtsspezifische Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse von Jungen und Mädchen. Deshalb kann ein Gymnasium für Jungen den Schülern besser gerecht werden und sie zu Spitzenleistungen motivieren.

Fördern und motivieren

Der besonderen Begabung von Jungen zu abstrakt-logischem Denken (was in den letzten PISA-Studien wieder eindrucksvoll belegt wurde) tragen wir in unserer Schule Rechnung, indem wir einen fachlichen Schwerpunkt auf Natur- und Wirtschaftswissenschaften setzen. Zugleich können wir in Fächern, die Jungen naturgemäß schwerer fallen als Mädchen - v.a. Sprachen und Fächer mit kommunikativem Anteil - "versteckte" Talente besser unterstützen.

Vielfältige körperliche Betätigung bei Sport und Mannschaftsspielen ist eine wichtige Grundlage, um Jungen ihrer natürlichen Veranlagung entsprechend zu fördern und zu motivieren. Unser Gymnasium soll ein Ort sein, wo Jungen in einem positiven Umfeld ihre Fähigkeiten und ihren Charakter entwickeln können, um als gefestigte Persönlichkeiten die Ereignisse des Lebens - Liebe, Familie, Beruf und Berufung - in ihrer Schönheit und Ernsthaftigkeit erfassen und bewusst gestalten zu können.