Lektüretipp zum Reformationsjubiläum

Seit meiner Studienzeit beschäftige ich mich immer wieder mit der Reformation – einem faszinierenden, manchmal beunruhigenden Kapitel der Kirchen- und Profan-Geschichte. Da ist es überraschend, nach so langer Zeit und so viel Fachlektüre noch einmal auf ein Buch zu stoßen, das verblüfft und begeistert. So ging es mir unlängst mit dem kleinen Buch von Peter Blank über „Luther und seine Zeit“. Der Autor wirft – fern jeder Heldenverehrung und ohne konfessionelle Vorurteile – einen nüchternen, zugleich kritischen und offenen Blick auf die Gestalt des Reformators, gewissermaßen „von außen“, jedoch mit Empathie und intellektueller Redlichkeit.

Im Balz-Dress zum Unterricht und Bewerbungsgespräch?

Wenn in Schule und Gesellschaft Mini-Textilen das Outfit prägen - An einer Hamburger Schule wurde "aufreizende Kleidung" der Schülerinnen verbannt. Nicht selten kommt dann als Begründung, die Gefühle der Moslems – z.B. während des Ramadan - nicht zu verletzen. Welche Aspekte sind – auch unter dem Aspekt der Integration – im Umgang mit überbordender Freizügigkeit zu berücksichtigen? Was ist falsch, richtig, akzeptabel? Wo hört die Freiheit des Einzelnen auf? Übrigens zeichnet sich das Balzverhalten bei Vögeln durch ein ausgeprägtes Sozialverhalten aus, welches der Nachwuchs von den Vogel-Eltern während der Aufzucht erlernen. Einfach tierisch gut! - Hier eine Stellungnahme aus sozialpsychologischer Sicht.

Die Hütte

Im Jahre 2007 veröffentlichte der 1955 als Sohn von Missionaren in Kanada geborene und im heutigen West Papua aufgewachsene William Paul Young den christlichen Roman „The Shack“ (Deutsch: „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott“). Das Buch, das vorher von 26 Verlagen abgelehnt und deshalb im Eigenverlag „Windblown Media“ erschien, blieb zunächst fast unbeachtet. Erst durch christliche Mundpropaganda in Kirchen, auf Internetforen und auf Radiosendern avancierte es 2008 zum Bestseller. „The Shack“ hielt sich auf Platz 1 der New York Times 70 Wochen lang. Inzwischen erreichte das Buch eine weltweite Auflage von 22 Millionen Exemplaren.

Wenn Meinungen zu Tatsachen und Fakten zu Belanglosigkeiten werden!

Postfaktisch ist nicht nur das (Un-)Wort des Jahres 2016, sondern meint "Mit Fakten setze ich mich nicht mehr auseinander, ist mir zu anstrengend." Postfaktisches Handeln kennen die in den 50ern, 60ern und 70ern Geborenen überhaupt nicht. Bevor über etwas geredet oder sich eine Meinung gebildet wurde, ging’s an die Recherche. Wie es sich gehört. Danach wurde heftig debattiert und um Meinungen gerungen. Heute werden stattdessen zu häufig selbst kreierte Meinungen zwischen Unfug und Halbwahrheit bzw. gezielte Unterstellungen oder Lügen an der Front der Meinungsmacher medienwirksam emotional aufgehübscht präsentiert.

Durch die Wüste - Fastenzeit

Unsere „westlichen“ Gesellschaften sind infolge fortgeschrittener Säkularisierung weithin materialistisch und „religiös unmusikalisch“ geworden. Spiritualität gibt es in dieser philosophisch eindimensionalen Kultur fast nur noch in streng formalisierten gesellschaftlichen Zusammenhängen – wie z.B. Gedenkfeiern nach Unglücken oder Attentaten – und auch dort immer häufiger in verwässerten, dem Zeitgeist angepassten Schwundformen.

Schulen nur für Jungen und Mädchen in England weiterhin TOP

In England gibt es weiterhin neben den privaten monoedukativen Schulen auch eine größere Zahl als in Deutschland von staatlichen Schulen, die nur Jungen oder nur Mädchen beschulen.

Kinderbücher zur Fastenzeit und für Ostern

Für Kinder ab 4 Jahren - Im St. Benno-Verlag hat Reinhard Abeln anhand leicht verständlicher Texte und einfühlsamer Bilder in 3 Heften für Kinder und ihre Eltern den Weg Jesu Christi in der Karwoche nachgezeichnet.

Schriften von P. Franz Edlinger als Glaubenshelfer

In seinen vielfältigen Veröffentlichungen hat der 2011 verstorbene Zisterzienserpater Franz Edlinger in verständlicher Sprache vielen Menschen einen neuen Zugang zum Glauben ermöglicht oder sie im Glauben bestärkt.

Man sollte Verlobten ruhig gratulieren

Im Redbook Magazin, verkündete Ashley Mateo apodiktisch: „Ich hasse es, Menschen zu ihrer Verlobung zu gratulieren und werde es nie wieder tun.“ Nun, dies ist ein freies Land und deshalb kann Frau Mateo, ebenso wie jeder andere reden, oder beschweigen, was immer sie mag. Doch wollen wir einmal ihre Einwände gegen „Glückwünsche“ betrachten, ein Wort, das die meisten Menschen wohl für unverfänglich halten:

Sieben Minuten nach Mitternacht

Monster und Kinder. Die Urangst des Kindes vor dem Monster stellten die Animationskünstler von Pixar im Jahre 2001 in „Die Monster AG“ gewissermaßen auf den Kopf. Denn die Mitarbeiter der gleichnamigen Firma brauchen die Schreie der Kinder als Energiequelle für ihre Heimat Monstropolis. Aber im Grunde haben die Pixar-Monster mehr Angst vor Kindern, weil diese gefährliche Krankheiten übertragen sollen, als umgekehrt. Von der außerordentlichen Freundschaft zwischen einem zehnjährigen Mädchen und einem freundlichen Riesen erzählte kürzlich Steven Spielberg in „BFG – Big Friendly Giant“ (siehe Filmarchiv), der an der Nahtstelle zwischen Traum und Wirklichkeit angesiedelt war. Der freundliche Riese hilft dem Kind, seine eigenen Traumata zu überwinden. Obwohl Spielbergs Film ernste Fragen ansprach und zunächst auch verhältnismäßig düster wirkte, entwickelte sich der Film in der zweiten Hälfte zu einer ausgelassenen Komödie in satten Farben.

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