Mit 35 noch bei den Eltern leben?

Wir leben in einer merkwürdigen Welt. In Australien ist es unüblich, mit 20 noch zu Hause bei den Eltern zu leben. Eltern werden nicht als lieblos angesehen, wenn sie erwarten, dass die Kinder mit etwa 18 Jahren das Haus verlassen, und die jungen Erwachsenen selbst sind dann meist durchaus erpicht darauf, ihre Freiheit zu genießen, wenn die Zeit gekommen ist.

Die Enzyklika ,Laudato si‘: Ein Aufruf des Papstes, die menschliche Natur zu respektieren

Laudato si' ist anspruchsvoller als ein Klimaschutz-Protokoll --- Papst Franziskus umfassende und schön formulierte Ökologie-Enzyklika mit dem Titel ,Laudato si’ ist vor kurzem erschienen. Die Überschrift nahm er aus der ersten Zeile des sog. Sonnengesangs des hl. Franziskus: „Gelobt seist du, mein Herr“. Von Anfang bis zum Ende ist auch die Enzyklika ein Lobpreis Gottes.

Ein Brief an Menschen, die sich verloben möchten

Liebe zukünftig Verlobte, wenn mein nächster Beitrag in dieser Rubrik erscheint, bin ich bereits verheiratet. Es sind nur noch zwei Wochen bis dahin und ich bedaure, kein Tagebuch über diese schöne Verlobungszeit mit all ihren Höhen und Tiefen, den Entdeckungen und Lehrstücken geschrieben zu haben. So nutze ich diese letzte Chance, die Zeit nochmals Revue passieren zu lassen.

So sind Mütter …

Nach zwanzig Jahren Hausunterricht für meine elf Kinder dachte ich einmal über all das nach, was in den Jahren geschehen war. Ich denke, die meisten Mütter teilen mit mir die Frustration über Durcheinander, Chaos, Unordnung und die mühsamen Versuche, die Verursacher zu finden und sie zu bewegen, aufzuräumen. (Foto: Myles Grant /Flickr [CC BY-SA 2.0] via Wikimedia Commons)

Eine Afro-Amerikanerin über die Transgender Bewegung

Je mehr unsere Gesellschaft sich von Gender-Stereotypen zu befreien sucht, umso mehr wird sie von diesen versklavt. --- Meine Eltern haben mir nie Cinderella, die kleine Meerjungfrau, oder Schneewittchen gekauft. Solche Märchen wurden in unserem Haus nie erzählt oder im Fernsehen geschaut. Prinzessin Tiana gab es damals noch nicht, doch meine Eltern ließen uns nur Filme mit farbigen Prinzessinnen anschauen, wie Mulan (Asiatisch), Pocahontas (Indianisch), und Jasmine (Arabisch). Wir liebten auch alle Tiere im „König der Löwen“, doch wurde in unserem Hause niemals weiße Hautfarbe idealisiert. Das geschah nicht offensichtlich, obwohl dies vielleicht mit Absicht vermieden wurde. Nur im Nachhinein wurde mir klar, dass unsere Eltern unausgesprochen eine gewisse Selbstliebe in uns kultivierten. (Foto: Relaxing Sundays by J / Flickr (CC BY-NC-ND 2.0 Sepia added)

Die Fortschritts-Rückschritts-Generation

"Eins, zwei, drei im Sauseschritt nehm ich alle Kinder mit.[ ... ] Bücken, strecken, ringsum drehn, viermal klatschen, stampfen, stehen", heißt es in einem Kinderlied für ein Bewegungsspiel aus dem Jahr 1991. Der Text spiegelt den Zeitgeist der Prä-Internet-Ära noch einmal wider. Denn von da an wird es nicht mehr lange dauern, bis ein fundamentaler Wandel in der Mediennutzung, eingeläutet durch den massenhaften Gebrauch der sogenannten quartiären Medien, den Menschen von einem "Perpetuum mobile" zu einem Sitzenbleiber gemacht haben wird. Die meisten, die die Zeit vor dem Einzug des Internets in den heimischen Wohnzimmern, aber auch in den Schulen noch miterleben durften und nicht nur aus Erzählungen kennen, wissen, was es heißt, den ganzen Tag draußen im Freien zu sein, herumzutollen und Spaß an der Bewegung zu haben.

Everest

Der Mount Everest, benannt nach dem britischen Landvermesser George Everest und mit 8 848 Metern höchster Berggipfel der Welt, wurde am 29. Mai 1953 von Edmund Hillary und Sardar Tenzing Norgay erstmals bestiegen. Bereits in den 1980er Jahren begannen die kommerziellen Everest-Expeditionen: Sherpas tragen die Lasten, Bergführer bringen die zahlungskräftigen Kunden, die bis zu 65 000 Dollar dafür aufbringen, auf den Gipfel. Zu den Bergführern, die im Jahre 1992 mit den kommerziellen Everest-Expeditionen begonnen hatten, zählten auch Rob Hall und Scott Fischer.

Deutschland könnte absteigen …

Nach dem wir in unserem letzten Blog betrachtet haben, wie die japanische Bevölkerung schrumpft, möchte ich heute das ökonomische Zugpferd auf der anderen Seite des Globus in den Blick nehmen: Deutschland. Dort ist die demographische Situation vergleichbar mit der Japans: zu wenige Geburten, eine überalternde Bevölkerung und als einzige Alternative zum Bevölkerungsschwund eine hohe Zahl von Migranten. Die letzte Prognose des Deutschen Instituts für Statistik (Destatis) ist düster. Die Deutsche Welle berichtet: „Im Jahr 2013 gab es 80.8Mio Einwohner in Deutschland, Destatis erwartet, dass diese Zahl bis 2060 auf 67,6 bis 73,1Mio fallen wird.“

Wie smart ist es, den Gebrauch von Smartphones in der Schule zu gestatten?

Wie beeinflussen Smartphones in der Schule das Lernergebnis? Die Frage belebt eine andauernde Debatte in vielen Ländern. Einige fordern ein komplettes Verbot, andere setzen sich dafür ein, solche Geräte als Lernhilfe im Unterricht zuzulassen. Frage ist also: Sollten Schulen den Gebrauch von Smartphones erlauben? (Bild: AFS / flickr)

Stimmen des Herzens - Der Chor

Der zwölfjährige Stet (Garrett Wareing) lebt bei seiner alleinerziehenden Mutter in einer texanischen Stadt. Die Sorge um die labile, dem Alkohol nicht abgeneigte Mutter überfordert ihn. Im Musikunterricht fühlt sich Stet im Gegensatz dazu unterfordert, denn er besitzt ein überaus gutes Gehör und eine wunderschöne Stimme. Die Schulleiterin Ms. Steel (Debra Winger) möchte Stets Talent fördern. Sie schafft es, dass der berühmte „National Boychoir“ eine Einladung in ihre Schule annimmt. Der Chorleiter Carvelle (Dustin Hoffman) erklärt sich sogar bereit, Stet singen zu hören. Doch im entscheidenden Augenblick läuft Stet weg und verpasst diese Chance.

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